Pièrre lachte leise auf, doch es klang leicht verkrampft. „Vielleicht ist es auch besser so. Wer weiß, wenn du wieder sehen könntest, dann rennst du mir wahrscheinlich weg, weil ich so hässlich bin.”

Auch Jo lachte leise auf. „Was ich bis jetzt gesehen habe, gefällt mir sehr gut.”, sagte sie mit einem sehr verführerischen Unterton. Dann nahm sie seine Hand und zog ihn mit ins Biotophaus. „Mir schwebt da noch etwas vor, was ich zu gerne machen würde.”

„Kannst du etwa Gedanken lesen?”, fragte er mit einem rauen Unterton.

Sie sah ihn fragend an.

„Nun ja, als ich dich das erste Mal auf die Tischplatte gehoben hatte, da kam mir ein sehr verwegener Gedanke.” Seine Arme schlossen sich um sie und er drängte sie durch die Tür zur Arbeitsplatte.

„Und was hattest du dir gedacht? Vielleicht kannst du ja auch Gedanken lesen.” Sie lächelte zu ihm auf.

Sein Mund senkte sich auf sie herab, liebkoste sie sanft und genießerisch. „Vielleicht ...” Dann hob er sie auf das Holz und ließ seine Hände über ihren Körper gleiten.

„Du bist auf jeden Fall ein Teufel. Nur solch einer würde auf so eine verwegene Idee kommen. Was, wenn jemand rein kommt?”

„Hat sich denn schon einmal jemand in dein Reich gewagt?”, fragte er zwischen immer wilder werdenden Küssen.

„Eigentlich noch nicht ...” Sie konnte nicht mehr Denken, hatte keinen klaren Gedanken mehr. Pièrre spülte sie einfach weg.

„Dann wäre die Frage ja beantwortet und wir können uns wieder Wichtigerem widmen.” Auch er hatte immer mehr Schwierigkeiten, dem Gespräch zu folgen oder eine Richtung zu geben. Also ließ er es ganz und zog ihr ohnehin knappes Top aus und warf es auf die Platte. Sie hatte keinen BH an und er genoss es, ihre harten Brustknospen zu küssen und mit den Lippen zu umschließen.

Jo wand sich auf der Platte und reckte sich trotzdem seinen Lippen entgegen. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals, presste ihn an sich. Dann fanden ihre Fingerspitzen sein Shirt, zerrten es von seinem Körper, doch sie behielt es noch eine Weile in den Händen, drehte es zu einer Kordel, schlang es um seinen Hals, sollte er versuchen, zu entkommen.

Pièrre lachte leise auf. „Ich laufe dir schon nicht weg. Würde ich gar nicht wagen. Im Gegenteil.” Er beugte sie über seinen Arm nach hinten, küsste sich einen Weg von den Lippen zu ihrem Nabel.

Seine andere Hand war unterdessen zu ihren Shorts gewandert, streichelte ihre seidenen Pobacken, dann richtete er sich wieder auf. Jo blieb in ihren Kräutertöpfen liegen, lachte leise auf, als sie einen Farnwedel an ihrer Nasenspitze spürte. Seine Hände wanderten von ihren Brüsten zu ihrem flachen Bauch und öffneten dann langsam, Knopf für Knopf, ihre Jeansshorts. Dann zog er sie von ihren langen Beinen; sie half ihm, indem sie sie anzog und dann daraus schlüpfte. Das erste Bein war unbekleidet und sie setzte ihren Fuß auf seine Brust, das gleiche tat sie mit dem anderen.

Pièrre beobachtete sie, wie sie mit ihm spielte. Solche Sachen waren schon etwas verwegener und er liebte es, wie sie experimentierte. Ihre Augen waren ein einziger Schlafzimmerblick und sie schlossen sich noch mehr, je tiefer ihr Fuß wanderte. Jetzt schloss auch er seine Augen und er warf den Kopf zurück, als sie ihn endlich erreicht hatte. Verführerisch liebkoste sie ihn mit der Fußspitze, genoss seine immer größer werdende Erhebung, bis Pièrre es nicht mehr aushielt. Er schnappte sich ihren Fuß, schlang ihn mit ihrem anderen um seine Hüften, öffnete schnell seine Hose und war in ihr, ehe sie auch nur Luft holen konnte. Die Salbe hatte ihre Arbeit getan, er sah keine Schmerzen auf ihrem Gesicht.

„Pièrre ... Du bist verrückt.” Sie lag noch immer zwischen ihren Töpfen und sie machte auch nicht den Eindruck, als ob sie da raus wollte.

„Da hast du garantiert recht. Aber nur bei dir, nur mit dir.”

Mal schnell, mal unglaublich langsam fuhr er in sie, liebkoste sie, wie nur er es schaffen konnte, küsste sie, wie nur er es konnte und trug sie in den Himmel hinauf.