Lachend stiegen sie aus dem Auto, Pièrre nahm sie auf die Arme und lief im Laufschritt auf die Tür zu. Mit der Schulter stieß er sie auf und kickte sie mit dem Fuß wieder zu. Maurice kam schwanzwedelnd angelaufen und machte einen erschreckten Quieker, als ihm die Tür zu Jo’s Schlafzimmer vor der Schnauze zugeschlagen wurde. Traurig und seltsam irritiert setzte er sich davor. Er konnte ja nicht ahnen, dass er auf jeden Fall einschlafen würde, denn es sollte eine lange Nacht werden.

Pièrre hielt Jo noch immer in den Armen und küsste sie. Dann wechselte er die Stellung, sodass er seine Hände um ihren Hintern schlingen konnte. Josephine war kurz erschrocken, als sie seine Erregung spürte, aber dann wand sie ihre Beine um seine Taille und klammerte sich an ihm fest. Sie konnte einfach nicht anders, als sich noch fester an ihn zu pressen. Absichtlich massierte sie ihn und entlockte ihm unterdrückte Seufzer, die bald in ein ausgewachsenes Stöhnen übergingen, je länger sie das tat.

„Mmhm ... Das fühlt sich gut an.”, schnurrte Jo. Sie gab ihm einen langen und schmelzenden Kuss, den er genussvoll erwiderte.

Doch er beließ es nicht dabei. Da sie noch immer ihre Beine um ihn geklammert hatte, konnte er eine Hand von ihrem begehrenswerten Hintern lösen und nacheinander die Slipper von ihren Füßen streifen. Sie lachte, als sie seine Ungeduld bemerkte, da er die Riemchen nicht sofort öffnen konnte. Währenddessen machte sie sich an seinem Hemd zu schaffen und öffnete es von oben bis unten. Sie folgte der Hemdleiste, bis sie bei seinem Gürtel angelangt war. Jo hörte, wie er bebend die Luft anhielt und dann erleichtert wieder ausstieß, als ihre Finger wieder nach oben wanderten.

Sie berührte seinen Bauch, seine Brust, strich über seine zuckenden Muskeln und umklammerte seinen sehnigen Hals, als sie eine Welle der heißen Gefühle durchraste, die er in ihr entfachte. Sie küsste ihn noch immer, schob ihre Zunge in seinen Mund, umschlang sie mit seiner, rieb sich an ihr, während ihr Unterleib seinen eigenen Weg ging und sich immer wieder an ihm rieb. Plötzlich zuckte sie zusammen und stieß einen kleinen Schrei aus, als der Höhepunkt sie überrollte. Ermattet sank sie an ihn; Pièrre hielt sie noch immer fest umklammert. Dann packte er sie fester und ging die wenigen Schritte zu ihrem Bett, wo er sie dazu brachte, sich darauf zu knien. Ihre Lippen hatten sich die ganze Zeit nicht voneinander gelöst, waren wie zusammengeschweißt, nicht lösbar.

Sie konnte zwar nicht sehen, aber sie genoss die Betrachtung in vollen Zügen. Ihre Hände sahen alles und waren mehr als erfreut über das Bild, welches sie zeichneten. Da sie manchmal sehr wackelig war, das Bett war sehr weich, nahm Pièrre ihre Hände und schloss sie um seinen Gürtel, wo sie sich festklammern konnte. Jo lachte auf, als sie seine zuckenden Muskeln spürte, da ihre Finger seinen warme Haut ständig streiften.

„Denkst du, dass das eine gute Idee ist?” Sie bezog sich da auf so vieles.

„Es ist eine mehr als gute Idee. Aber wenn du aufhören willst ...?” Ihm stockte der Atem, als er diese Frage stellte. Und seufzte erleichtert auf, als sich ihr süßer kleiner Kopf energisch schüttelte.

„Ich meinte damit nur, dass ich dich schon so oft berührt habe und du mich noch gar nicht.” Sie klang ein wenig beleidigt und doch so verführerisch, dass er dieser Einladung einfach nicht widerstehen konnte.

„Ganz zu Ihren Diensten, Madam.” Dann legte er eine große Hand an ihre Wange und hob ihr Gesicht an, gab ihr einen Kuss, bei dem sich ihre Zehen krümmten und sie fast keine Luft mehr bekam. Sie musste tatsächlich an seiner Schulter kratzen, damit er ihr ein bisschen Luft geben konnte. Er lachte leise und löste seinen Mund von ihrem, strich mit seinen Lippen an ihrer samtweichen Wange entlang, flüsterte ihr etwas Verbotenes ins Ohr, bei dem sie rot anlief und nervös kicherte.

Sie kniete noch immer vor ihm und so konnte er ihr, während er sie leicht küsste, langsam das Kleid ausziehen. Pièrre strich mit seinen Fingern über ihre Schenkel, schob langsam das Kleid hoch, entblöste ihren Busen. Jo hob ihre Arme, sodass er ihr das Kleidchen über den Kopf ziehen konnte. Es landete in irgendeiner Ecke, gefolgt von seinem Hemd, welches sie ihm endlich von den Schultern streifte. Pièrre ließ seine Hände über ihre nackte Haut streifen, genoss ihre warme Sanftheit. Seine Lippen folgten dieser Spur, schlossen sich um ihre Brustspitzen, knabberten an ihnen. Pièrre setzte seinen Weg fort, blies über ihren Bauch, tauchte seine Zunge in ihren Bauchnabel, was sie verzückt aufstöhnen ließ.

Ihre Finger wanderten über seinen Rücken, krallten sich an ihm fest, fuhren wieder nach oben zu seinem Kopf und wühlten ihm in den Haaren. Dann zog sie ihn nach oben und gab ihm einen glühenden Kuss. Noch immer kniete sie auf dem Bett, krallte sich mit einer Hand an seinem Gürtel fest, doch fand sie es bald langweilig. Sie suchte nach Abwechslung und wollte Pièrre an seine Grenzen bringen. Wollte ihn aus der Reserve locken. Denn Josephine spürte, dass er sich noch sehr zurücknahm. Und das wollte sie unbedingt ändern.

Sie nahm ihre Hand von seinen Haaren, aber sie küsste ihn noch immer innig. Doch ihre Hand wanderte nach unten zu ihrer anderen, bis sie beide sich an seinem Gürtel zu schaffen machten. Sie fuhren über seinen Bauch, streichelten seine Rippen und fuhren schließlich über die Schließe, bevor sie langsam den Gürtel öffnete. Und schon spürte sie, wie sich seine Wahrnehmung verschob. Jetzt hab’ ich ihn. Sein Kuss veränderte sich. Er wurde langsamer und tiefer, seine Hände krallten sich eine Spur fester in ihre Seiten. Doch sie hörte nicht auf, nicht jetzt. Stück für Stück löste sie den Gürtel, bis er offen stand. Dann fuhren ihre Hände wieder nach oben zu seinen Brustmuskeln, streichelten sie, fuhren mit den Nägeln darüber. Ein Schnaufen entwich ihm, wie bei einem Löwen, dem sich die Löwin verweigert.

Noch zeigte sie nicht die Krallen, aber wenn sie es tat, dann gnade ihm Gott. Pièrre war für einen Moment wirklich sprachlos. Denn sie war ja noch jungfräulich, doch sie schien eine ausgeprägte Phantasie zu haben. Und das fand er mehr als aufregend. Denn er war mehr als neugierig, wie weit sie gehen würde. Ob sie es zuende bringen wird, oder wird sie an ihre Grenzen stoßen, wo die Beklemmung obsiegt? Mal sehen... Pièrre hielt den Atem an, als er sah, wie ihre Hände wieder nach unten wanderten, zu seinem schon offenen Gürtel. Sie tastete nach seinen Knöpfen und öffnete jeden langsam und bedächtig, bis seine Hose offen stand und seine Geheimnisse preisgab. Nur sah sie sie nicht. Und vielleicht war es auch gut so. Denn er war ziemlich stark gebaut und da würde sie als Jungfrau nur Angst bekommen. Aber sie hatte ja noch immer ihre Hände, mit denen sie sah. Hoffentlich wird sie nicht so weit gehen. Pièrre war etwas mulmig. Denn er war sich nicht sicher, ob er in diesem Moment ihre zarten sanften Hände ertragen konnte. Er war in einem Zustand äußerster Erregung. Bitte tue es nicht.

Jo konnte seine Anspannung spüren, aber sie war mit ihrer Betrachtung noch lange nicht fertig. Sicher, sie war mehr als schüchtern und sie wusste auch nicht, ob sie es bis zum Ende bringen konnte, aber sie wollte ihn noch weiter treiben. Aber sie hatte das Gefühl, dass sie ihn bald so weit hatte. Es brauchte nicht mehr viel, bis er seine Beherrschung verlor und sie bekam, was sie wollte. Was sie brauchte ...

Sie hätte es wahrscheinlich zu Ende gebracht, aber Pièrre hielt es nicht mehr aus. Er schnappte sich ihre sanften Hände, bog sie über ihren Kopf und fiel über ihren Mund her. Er hielt ihre Hände nur mit einer fest, während seine zweite über ihren Körper fuhr. Entlang an ihrem Busen, der noch immer erwartungsvoll bebte, zu ihrem Bauch, der aufgeregt zitterte, hin zu ihrem Slip, der sich binnen Sekunden in Luft auflöste. Da sie schon wieder zitterte, noch wackliger auf den Knien war als sonst, nahm er ihre Hände und legte sie auf seine Schultern. Dort konnte sie sich festhalten oder ihn streicheln oder ...

Jo musste ein fröhliches Lachen unterdrücken, als sie spürte, dass er kurz vor seiner legenderen Beherrschung stand. In wenigen Minuten wird sie zerbröckelt vor ihren Füßen liegen und dann gnade ihr Gott.

Nur zu gern hielt sie sich an seinen glatten muskulösen Schultern fest. Es eröffnete ihr viel Spielraum, um ihn noch schneller an seine Grenzen zu bringen. Doch Vorsicht, wenn sie nicht aufpasste, dann landete sie mit gefesselten Händen auf dem Bett und über ihr schwebte ein entfesseltes Untier, dass sie verschlingen würde ... Ihre Phantasie spielte ihr mal wieder einen Streich und doch erbebte sie erwartungsvoll. Sie wollte es unbedingt erleben.

Noch immer liebkoste sie seine Schultern, konnte einfach nicht aufhören, sie zu streicheln, darüber zu kratzen und dann wieder sanft darüberzugleiten. Als sie ihren Kopf nach oben hob, wurden ihre Lippen schon wieder von seinen empfangen. Pièrre küsste sie glühend, verschlang sie und umarmte sie noch fester. Dann spürte sie, wie er an ihrem BH nestelte. Und da auch er ein Schneider war, waren solche Verschlüsse für ihn kein Hindernis. Und er hatte ja auch jede Menge Erfahrung. Aber das störte sie nicht, hatte sie noch nie gestört. Sie wusste nur, dass er jetzt ihr gehörte, dass er genauso empfand wie sie und dass sie jetzt von seinem weitschweifigen Leben nur profitieren konnte.

Wieder entschlüpfte ihr ein leises Lachen, dass so verführerisch klang, dass Pièrre die Zähne zusammenbeißen musste, um nicht gleich über sie herzufallen. Endlich hatte er den Verschluss geöffnet und warf den BH in irgendeine Ecke. Er schaute nicht, wo er landete, das konnte er nicht, denn er war fasziniert von den Schätzen, die er nun offenbart hatte. Jo kniete noch immer auf dem Bett, ihre kleinen Hände auf seinen Schultern festgekrallt, ihr voller Busen hob und senkte sich mit ihren hastigen Atemzügen.

Pièrre konnte sie nur in die Arme schließen und sie auf das heftigste küssen; seine Arme schlangen sich um ihren zarten Körper, dann ließ er sich ins Bett fallen und rollte sie über sich. Er wollte sie ja auf keinen Fall erdrücken. Dann erst hob er sich über sie und sie umschloss ihn automatisch mit ihren Schenkeln. Pièrre konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken, als er das spürte. Er sah ihr ins Gesicht, aber dort spiegelte sich keine Angst, sondern nur frohe Erwartung und Neugier.

„Hast du denn keine Angst?”

„Sollte ich sie haben?”

„Ich dachte, das wäre bei Jungfrauen normal, dass sie ein bisschen Angst haben. Aber du scheinst davon nicht betroffen zu sein, oder?”

Jo schüttelte ihren süßen Schopf, ein Lächeln auf den Lippen, die er einfach nicht ignorieren konnte. Sanft küsste er sie und bewegte leicht seine Hüften, rieb sich an ihr. Als sie das spürte, hob sie sich ihm automatisch entgegen, warf den Kopf zurück, ein leises Stöhnen entwich ihr. So süß, dass Pièrre es noch einmal hören wollte. Wieder bewegte er sich, etwas fordernder und erntete die süße Melodie.

Er konnte sich nicht mehr zurückhalten und so drang er vorsichtig in sie ein, Stück für Stück. Jo kam ihm entgegen, die Augen weit geöffnet, als sie seine Härte und Stärke in sich spürte. Unvermittelt glitt ihre Hand nach unten und berührte ihre Verbundenheit, stöhnte kurz auf, als sie ihren empfindlichen Punkt berührte. Pièrre wusste, was sie wollte und kam ihrem Wunsch zu gern nach. Auch seine Hand glitt nach unten, berührte sie, streichelte ihren sensiblen Knopf, bis sie den Kopf noch weiter zurückwarf, ihren wunderbaren Busen ihm entgegenhob.

Pièrre konnte einfach nicht widerstehen und sog an ihren Spitzen, streichelte sie weiter, bis seine Hand zu ihrer Hüfte wanderte, sie festhielt und mit einemmal seine ganze Länge in ihr versenkte. Er hielt erst inne, als er bis zur Wurzel in ihr steckte. Erst dann gönnte er ihr und sich ein bisschen Ruhe. Aber wie sehr hatte er sich da verschätzt.

Jo atmete nur noch abgehakt, als sie sein Eindringen spürte, seine Macht in sich vernahm. Sie hatte sich in seinen Haaren verkrallt, doch nun konnte sie sie wieder loslassen, strich sanft darüber. Ihr Atem hatte sich wieder halbwegs normalisiert, aber noch immer zog sie gierig die Luft in ihre Lungen.

„Geht es dir gut, Süße?”

Sie nickte. Ein Leuchten in ihren Augen.

„Bist du dir sicher? Ich tue dir nicht weh?”

„Nein, überhaupt nicht. Du fühlst dich wundervoll in mir an. So stark, mächtig ... Gewaltig.” Wieder blitzte das Lächeln in ihren Mundwinkeln auf, das er einfach nicht ignorieren konnte.

Pièrre küsste sie zart auf die zwei Grübchen, aber er hielt noch immer still. Er wollte sich erst wieder in ihr vergnügen, wenn sie ihm ein Zeichen gab. Er wollte ihr nicht unnötig wehtun. Denn trotz aller Beteuerungen hatte er doch eine einzelne Träne aus ihren Augenwinkeln rinnen sehen.

Jo hatte sich langsam an ihn gewöhnt und schaute wieder zu ihm auf, damit er sehen konnte, dass es ihr gut ging. Dass er weitermachen konnte, denn sie wusste, dass er sich nur schwer zurücknahm, dass er unbedingt weiter wollte. Und sie wollte es auch.

Und genau das schien sich in ihren Augen widerzuspiegeln. Pièrre atmete auf, als er genau dieses Zeichen sah, auf das er gewartet hatte. Das ihn erlösen würde. Er umklammerte ihren zarten Körper noch ein bisschen fester, hob seine Hüften, verließ sie kurz. Er hörte ihren empörten Seufzer und kam sofort wieder zu ihr zurück, noch mächtiger, noch härter, noch schneller.

Josephine wölbte sich nach oben, als sie seine Bewegungen spürte. Sie genoss sie unsäglich und umklammerte seinen Rücken. Sie fuhr mit ihren Nägeln darüber, hörte ihn aufstöhnen und spürte, wie er fester zupackte. Er rammte sie noch schneller und härter; sie konnte sich gar nicht vorstellen, dass das möglich war, aber so war es. Pièrre war eine Naturgewalt, die nicht aufzuhalten war. Und sie wollte es auch gar nicht. Sie liebte es, wie er sich in ihr bewegte, so forsch, so rapiad, so unsagbar männlich und intim. Aus einem Impuls heraus schloss sie ihre Augen, einen genießerischen Ausdruck auf ihrem Gesicht.

Auch Pièrre hatte seine Augen geschlossen, denn er genoss den Moment genauso wie sie. Als er spürte, dass sie noch anschmiegsamer wurde, ihr Körper noch weicher, noch vertrauter, da hob er seinen Kopf ein wenig und öffnete seine Augen; sah ihren entrückten Ausdruck in ihrem Gesicht. Da konnte er einfach nicht anders und wurde langsamer, tiefer, aber noch immer fordernder. Dafür aber genießerischer, gieriger und er wollte unbedingt, dass es noch nicht zu Ende ging, denn das wäre passiert, so wie er jetzt vorangeprescht war.

Seine Hüften fingen an zu kreisen, um ihren geheimen Punkt zu reizen und zu liebkosen. Ihre Schenkel schlossen sich um seinen Rücken, immer höher, immer fester. Sie öffnete sich noch weiter, wurde noch empfänglicher, empfindlicher. Ihre eine Hand hielt sich noch an seiner Schulter fest, aber die andere kroch nach oben, suchte einen noch festeren Halt. Und er spürte auch, warum. Die ersten Kontraktionen durchliefen ihren zierlichen Körper, sie bog sich immer weiter nach oben, wollte sich fast den Rücken brechen.

Pièrre drückte ihren Hüften wieder nach unten, kam noch tiefer in sie, aber jetzt wurde er wieder schneller. Das Bett quietschte leicht, aber sie hörten es nicht. Jo wurde von ihren Gefühlen übermannt und stieß immer wieder kleine Schreie aus. „Ja ... Ja ...”

Jo hatte noch immer keinen festen Halt gefunden, da schlang Pièrre seine Finger um ihre, hielt sie fest. Ihre Schenkel schlossen sich noch einmal fester um seinen Rücken ... „Jaah...” Ihr Körper bog sich nach oben, ein Schrei entwich ihren Lippen, eine Träne rann ihr ins Haar. Dann sank sie erschöpft in die Kissen, entkrampfte ihre Hände und Schenkel, ließ sie auf seine Hüften rutschen, liebkoste ihn mit dem seidigen Gefühl.

Pièrre atmete heftiger als sonst und das lag wohl daran, dass er noch nie so einen Ausbruch erlebt hatte. Sein Körper pumpte noch immer, seine Hüften schwangen noch immer gegen sie, suchten den sanften Ausgleich nach diesem heftigen Ritt. Auch er entkrampfte seine Finger, strich mit ihnen über ihre Wange, wischte sanft die einzelne Träne weg, die ihr bei ihrem Ausbruch entwischt war.

„Oh Liebling, das war unglaublich. Das habe ich noch nie erlebt.” Er musste einfach die Worte sagen, musste ihr so zeigen, dass sie etwas ganz Besonderes ist, nicht nur ein Traum.

Jo, die das hörte, reckte sich nach oben, fand zielsicher seine Lippen, die sie genießerisch küsste. Dann legte sie sich zurück, lächelte und versuchte trotz allem, ein kleines Gähnen zu unterdrücken.

Pièrre, der das sah, musste leise lachen. „Am besten ruhen wir uns mal kurz aus. Es ist ja noch früh am Abend.” Jo lächelte, dann nickte sie. Sie hielt ihn noch immer umklammert, aber nur leicht. So konnte er ein bisschen zur Seite rücken, damit er sie nicht erdrückte. Jo zuckte kurz zusammen, aber dann entspannte sie sich wieder und schlief sofort ein. Pièrre gab ihr einen leichten Kuss, dann schloss auch er seine Augen.

 

Emely setzte sich auf und lauschte. Sie hatte ein eigenartiges Geräusch gehört und konnte es nicht ganz lokalisieren.

„Hast du das auch gehört?”, fragte sie ihren Liebsten, der neben ihr im Bett saß. Auch er hatte es gehört und schaute sie nun grinsend an.

„Du weißt doch nun genau, wer das war. Tu nicht so scheinheilig. War doch klar, dass sie heute in der Kiste landen. Du hast es dir doch sogar gewünscht.” Er lächelte sie spitzbübisch an und lehnte sich wieder zurück, den Arm um sie geschlungen.

Auch sie entspannte sich wieder und lauschte noch weiter, denn es war nicht zu überhören, dass unter ihnen wild gefeiert wurde. Man hörte gedämpfte Schreie und ein rhythmisches Geräusch gegen die Wand.

Emely schaute zu ihm, mit hochroten Wangen. „So muss es ihr ergangen sein, wenn sie schlafen wollte und wir Sehnsucht nacheinander hatten. Ich kann es ihr nachfühlen.” Wieder lauschte sie und lächelte leicht, als sie einen langgezogenen spitzen Schrei hörte, der eindeutig nach Erfüllung klang. „Ich freue mich so für sie.”

„Und ich mich für ihn.”, fügte Paolo hinzu, als er ein sehr männliches Stöhnen danach hörte. „Er hatte wahrlich lange ausgehalten. Aber länger hätte sie ihn nicht mehr hinhalten dürfen.”

Die beiden grinsten sich an, schworen sich, das Thema nicht zum Frühstück zur Ansprache zu bringen und schliefen selig ein.

 

Der laue Wind des Sommers wehte durch die offenen Fenster, die Gardinen wippten sanft hin und her. Kühlte wenig die noch leicht erhitzten Körper, die verschlungen im Bett lagen. Bis sich einer regte, der von einem raschelnden Geräusch wach geworden war, das die Baldachine erzeugten.

Pièrre drehte sich, schaute aus dem Fenster und strich sich die Haare aus der Stirn. Dann bewegte er sich leicht und wurde sich des warmen Körpers gewahr, der sich sanft an seinen geschmiegt hatte. Er schaute sich um und blickte in das zarte Gesicht von Josephine. Ihre Züge waren so entspannt wie ihr ganzer Körper, so fein geschnitten wie er es auch war. Und doch steckte so viel Kraft in ihm, in ihrer Persönlichkeit. Er wollte es ihr noch nicht sagen, aber er hatte das Gefühl, dass er sich im ersten Moment, als er sie im Geschäft gesehen hatte, in sie verliebt hatte.

Pièrre schaute ihr wieder ins Gesicht und entdeckte erste Anzeichen des Erwachens. Da beugte er sich über sie und küsste sie leicht. Doch dabei blieb es nicht, als sie vollständig wach wurde und ihm die Arme um den Hals schlang, ihn an sich drückte. Da konnte er nicht sanft bleiben und verschlang sie wieder, presste sie wieder in die Laken, die schon mehr als zerwühlt waren. Da schoss ihm eine Idee in den Kopf und er erhob sich, die Arme noch immer um sie geschlungen.

Jo wurde nun vollends wach, als sie spürte, wie er sich erhob und sie sich an ihn klammern konnte. Sie spürte den sanften Seewind, der ihren Körper umspielte und ließ die Arme los, in dem sicheren Wissen, dass er sie festhalten würde. Und so war es auch. Als Pièrre sah, dass sie die Natur voll auskosten wollte, sich darbieten wollte, da schlang er seine Hände um ihren kleinen Hintern und hielt sie richtig fest. Ihre Beine waren noch immer um seine Hüften geschlungen und so konnte sie ihren Rücken weit zurück beugen, die Arme einfach baumeln lassen, genauso wie den Kopf. Ihre Mähne hatte sich zur Hälfte gelöst, doch nun löste sie die restlichen Haarnadeln.

Pièrre schaute ihr gebannt zu, betrachtete ihren hochgereckten stolzen Busen, der sich gen Mondlicht richtete. Die Nippeln schimmerten geheimnisvoll und ihm schwebte schon eine weitere Idee vor den Augen herum, ehe er noch die andere in die Tat umgesetzt hatte. Seine Hände wanderten ein Stück den Rücken höher, damit sie besseren Halt hatte und er sie stützen konnte. Dann setzte er sie auf die Brüstung im ersten Stock, den Blick frei auf die Klippen unter ihnen.

Sie wusste, wo sie sich befanden und dass gerade nur der Himmel und die Klippen zwischen ihr und dem Wasser waren. Aber sie vertraute ihm, spürte seinen harten Griff, obwohl er auch sehr sanft war. Auch jetzt konnte sie sich zurück beugen und die Natur auf der Haut erleben, ihre Beine noch immer um ihn geschlungen.

Er konnte einfach nicht mehr widerstehen und küsste ihre schimmernden Nippel, die noch immer stolz empor gereckt waren. Nahm sie sanft zwischen seine Zähne, zupfte an ihnen, leckte sie. Jo war davon so mitgenommen, dass sie sich hochhangelte und an seinen Schultern festkrallte. Wenn er so etwas tat, dann wollte sie auch ihn spüren. Er hatte nichts dagegen und tat sich weiter gütlich an ihren süßen Geheimnissen. Endlich nahm er sie ganz in den Mund, umschloss sie fest mit seiner Hitze. Sie konnte nur wieder aufstöhnen, als sie das spürte.

Dann ließ er sie wieder frei und ließ seinen Mund über ihren Körper wandern, küsste ihre Rippen, die hervorstachen, da sie sich schon wieder genießerisch zurücklehnte. Er machte einen Abstecher bei ihrem Nabel, den er sehr ausführlich erkundete; nichts ließ er unentdeckt. Dann kniete er sich nieder, da er unbedingt eine Idee verwirklichen wollte. Sie auf der Brüstung zu lieben, damit sie ihre Leidenschaft dem Meer preisgeben konnte.

Jo spürte, wie er sich hinkniete und riss erschreckt die Augen auf. Sie konnte nur erahnen, was er vorhatte, da sie seine Phantasien ansatzweise kannte. „Pièrre ... Nicht.”

„Warum nicht?”, fragte er und hob nicht einmal seinen Kopf, da er zu sehr von den Schätzen gefangen war, die er gerade in Augenschein nahm. Ihr Duft zog ihn in seinen Bann, er konnte einfach nicht anders und ließ seine Zunge über sie gleiten. Blitzschnell und hauchzart, wie der Flügelschlag eines Kolibris. Noch einmal und noch einmal. Jedesmal zuckte sie erschreckt zusammen, noch hatte sie sich nicht daran gewöhnt. Aber das wird sie bald. Pièrre war mehr als zuversichtlich.

Jo konnte sich nur fallen lassen und sich darauf verlassen, dass er sie hielt und auffing. Sie hatte dafür einfach nicht die Kraft, war zu sehr von den anderen Geschehnissen eingenommen. So etwas hatte sie noch nie erlebt, wie auch? Es ist mit nichts zu vergleichen. Und sie war mehr als froh, dass er ihr diese Erfahrungen schenkte. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass ein anderer Mann sie dies fühlen lassen konnte. Dass er dazu fähig wäre, dass der Himmel explodierte und sie übersät wurde von all den Sternen.

Sie spürte, wie seine Zunge sie langsam umkreiste, aber noch nicht eindrang. Er strich verführerisch zart über die zarten Ränder; sein Daumen vollführte die exquisitesten Berührungen. Und seine andere Hand hatte sich fest um ihre Hüfte geschlungen, damit sie auch sicher war, denn noch immer saß sie Hunderte von Meter über dem Meer, nichts als Luft zwischen sich und dem Wasser.

„Ich wusste es ...”

„Was denn, Liebste?”, fragte er leise, noch immer vor ihr kniend.

„Du ...bist ...der ...Teufel.”, brachte sie keuchend hervor. Sie war schon am Ende ihrer Beherrschung angelangt, konnte nicht mehr viel aushalten und Pièrre hatte noch nicht einmal angefangen.

Er lachte leise, als er ihre hervorgestoßenen Worte hörte. „Das hattest du mir schon einmal gesagt, erinnerst du dich?”

„Ja ...”

„Und schon damals hatte ich es nicht abgestritten.”

Mehr sagte er nicht mehr und Josephine wusste, dass der Abend noch lange nicht vorbei war. Und dann spürte sie, wie seine rauhe Zunge in sie eindrang und die Welt explodierte um sie herum. Langsam kreiste sie, kostete ihren Nektar, verließ sie kurz, ließ sie aufwimmern und dann wieder verzückt aufstöhnen, als sie wiederkam. Jo konnte nicht mehr atmen, musste nach Luft schnappen, brauchte eine kurze Ruhephase. Sie wusste, dass er sehr erfahren war, aber da konnte sie noch nicht mithalten. Ihr Körper zersprang gleich und dann konnte er sie auflesen.

Piérre war so von ihrem Geschmack und ihrem Duft gefangengenommen, dass er ziemlich verspätet bemerkte, dass eine zarte Hand an seiner Schulter kratzte und das tat sie nur, wenn sie dringend ein bisschen Luft brauchte. Er schaute nach oben in ihr Gesicht, erkannte ihre Atemnot und das sie am Ende ihrer Kräfte war. Er wollte sie eigentlich vor Freude schreien hören, aber sie war noch nicht so weit. Er war zu schnell vorgeprescht, sie kam da nicht mit.

Langsam stand er auf, ihre Hüfte umklammernd, seine Finger strichen über ihre Schenkel. Und da er ein Teufel war, wollte er sie trotz allem schreien hören. Seine Finger wanderten zu ihren geheimsten Gefilden, tauchten in sie ein und wieder raus und dann noch einmal fester und tiefer, als er ihren hohen Schrei hörte. Ihre Schenkel umklammerten ihn instinktiv, ihre Arme schlangen sich um seinen Hals, ihr Mund fand seinen blind. Sie kostete von ihrem Geschmack, stöhnte auf; ihre Hüften schwangen gegen ihn, animierten ihn, noch einmal in sie eindringen. Nur zu gerne tat er ihr den Gefallen und beglückte sie mit seinen Fingern.

„Pièrre ...”, stöhnte sie leise auf.

Er küsste sie hart und dann wieder sehr zart. „Liebste ...?”

Ein kurzes Schweigen und dann spürte er, wie ihre Hand zielstrebig nach unten wanderte. Sein Atem stockte, er stöhnte ergeben auf, als sie ihn umschloss. Er konnte einfach nicht anders, seine Hüften fingen an zu schwingen. Sie massierte ihn, strich mit ihren Fingerspitzen über ihn, kratzte ihn kurz, was ihn zischend ausatmen ließ.

Noch ehe sie erahnen konnte, was er vorhatte, waren seine Finger verschwunden, krallten sich in ihre Hüften und schon war in ihr, bis zum Heft in ihr versunken. Er hörte versonnen ihren zweiten lauten Schrei, dem noch sehr viele folgten, bis er sie endlich zum Höhepunkt gebracht hatte. Kraftlos ließ sie sich wieder nach hinten sinken, gehalten von seinen großen Händen.

„Oh ... Pièrre ...” Sie lachte beglückt auf, ein freies Lachen schallte über das Meer. Dem konnte er nicht widerstehen und schon lachten sie beide befreit auf der Brüstung, Hunderte von Metern über den Klippen.

 

„Also ich bin ja nicht neugierig und ich wusste auch, dass er draufgängerisch ist, aber das geht dann doch zu weit. Was, wenn etwas passiert?”, flüsterte Emely zu Paolo, der genauso wie sie über ihre Brüstung schaute und auf das verliebte Paar schaute, dass noch immer auf der Brüstung unter ihnen saß und lachte.

„Lass sie doch. Du siehst doch nun, dass er sie sehr fest hält. Und sie hatte doch nun schon immer einen sehr guten Bezug zu den Klippen. Sie hat keine Angst, dass weißt du doch am besten.” Er sah sie zweifeln und gab ihr einen beruhigenden Kuss auf die zusammengekniffenen Lippen. Nach ein paar Sekunden war sie wieder die Alte und verzog einen süßen Schmollmund.

„Ob wir wohl jetzt in Ruhe weiterschlafen können, was denkst du?”, sah sie ihn lächelnd an.

„So wie ich ihn kenne, wird Jo heute Nacht keinen Schlaf bekommen. Und du willst wirklich schon schlafen?”

„Es sei denn, du hast eine wirklich gute Idee, mit der du mich aufheitern kannst.” Sie sah ihn herausfordernd an und musste ein Lachen unterdrücken, als er auf sie zustürzte und sie auf den Arm nahm; sie ins Zimmer zurückschleppte und auf das Bett warf.