Endlich waren sie zuhause angekommen. Seine Eltern waren für zwei Tage weg und hatten nur seine kleine Schwester dagelassen. Zum Glück schlief sie schon. So schlichen sie sich die Treppe rauf und in sein Zimmer. Da es in den Pubs sehr warm gewesen war, wollte sie noch schnell ein Bad nehmen. Martin ließ ihr eins ein, während sie sich in seinem Zimmer aufs Bett legte und in ein paar Büchern schmökerte. Nach ein paar Minuten schaute er um die Ecke und beobachtete sie. Sie bemerkte ihn erst nach ein paar Momenten und schaute auf.

Er winkte mit dem Zeigefinger. „Bad ist fertig. Wenn du willst, dann komm.”

Sofort stand sie auf. Es duftete himmlisch nach Sommerblumen. Er wusste genau, was sie mag und es machte ihm auch nichts aus, wenn er danach genauso roch, weil er manchmal das Bad mit ihr teilte. Aber heute war es anders, das spürte sie. Irgendwie war an ihm was anders. Sie konnte es nur nicht richtig einordnen. Sie hatte schon mal einen Hauch davon gesehen. Da hatten sie es schon mal ausprobiert, aber da war sie noch nicht bereit gewesen. Sie waren schon nackt gewesen und er wollte sich gerade mit ihr vereinigen, als sie ihn stoppte. Sie war noch nicht bereit gewesen, und es hatte ihr auch weh getan. Das war alles. Aber er war nicht enttäuscht, obwohl er allen Grund dazu hatte. Aber er bedrängte sie nicht und das rechnete sie ihm hoch an und liebte ihn deshalb umso mehr.

Martin ging noch einmal kurz raus, aber er sagte ihr nicht, was er suchte. In der Zwischenzeit zog sie sich aus und setzte sich in die duftende Wanne. Sie versank dort völlig. Es war so viel Schaum auf dem Wasser, dass Martin wirklich nichts mehr von ihr sah, als er wiederkam. Er hatte eine Flasche Wein und zwei Gläser mitgebracht.

Der liebliche Weißwein, wie sie ausmachen konnte, sah gut gekühlt aus. Hatte er etwas geplant? dachte sie leicht misstrauisch.

„Die hatte ich unten im Kühlschrank gefunden. Wahrscheinlich hatten meine Eltern sie sich kalt gestellt. Pech gehabt!” Er entkorkte die Flasche, schnupperte daran und verzog genüsslich das Gesicht. „Die wird dir bestimmt schmecken. Der Wein ist so süß wie du aussiehst.”, sagte er mit einem anzüglichen Grinsen.

Martin holte noch einen kleinen Beistelltisch und platzierte die Flasche und die Gläser darauf. Dann verschwand er noch einmal und kam gleich darauf wieder zurück. Diesmal mit einem länglichen Teller, auf dem sich Obst wie Trauben, Erdbeeren und Kirschen befanden. In der Mitte hatte sich ein Schälchen Zucker versteckt und am Rand flanierten die verschiedensten Pralinen. Auch den stellte er auf den kleinen Tisch.

„Jetzt müsste ich alles haben.”, murmelte er vor sich hin und nickte. Dann schloss er die Tür und zog sich aus. Das tat er völlig teilnahmslos und scheint nicht zu ahnen, was er damit seiner Liebsten antat.

Er sah immer wieder toll aus, quasi atemberaubend. Sie hatte ihn ja schon oft oben ohne gesehen, aber als er sich weiter auszog, stockte ihr der Atem. Sie musste einfach den Blick senken, es blieb ihr gar nichts anderes übrig.

Als sie den Kopf wieder hob, stand er völlig nackt vor ihr. Martin ließ ihr genügend Zeit, ihn zu betrachten.

Da er über eins fünfundachtzig groß war, war alles an ihm wohl proportioniert. Er hatte breite Schultern, aber nicht wie ein Bodybuilder oder Preisboxer. Aber er konnte sie auf Händen tragen und das reichte ihr völlig. Er hatte einen wunderschönen Oberkörper, der sich in eine schmale Hüfte verjüngte. Er hatte keinen stark ausgeprägten Waschbrettbauch, aber man sah ihm trotzdem an, dass er viel Sport machte. Und dann noch diese muskulösen langen Beine... Einfach der Wahnsinn. Aber was ihr im Moment am meisten Sorgen machte, war sein bereitstehendes Glied.

Ehe sie noch aus der Wanne flüchten konnte, stieg Martin schon hinein und zog sie in seine Arme. Er ließ seine Beine unter ihre gleiten und fuhr mit seinen Händen genüsslich an ihren Schenkeln entlang. Er fing bei ihren hoch sensiblen Füßen an und strich langsam landeinwärts. Dabei schaute er ihr unentwegt in die Augen und beobachtete sie. Hin und wieder gab er ihr einen kurzen Kuss und zog sich wieder zurück. Langsam kam er bei ihren Oberschenkeln an und streichelte sie sehr gründlich. Er knetete sie und strich dann wieder darüber, wie um sich entschuldigen. Dann packte er sie an den Schenkeln und zog sie stetig näher an sich heran. Als er sie dort hatte, wo er sie hinhaben wollte, legte er ihre Beine um seine Taille, aber sie berührten sich noch nicht ganz. Martin strich mit seinen Händen über ihre Arme zu ihren Handgelenken hinunter und verschlang sie mit ihren Händen, sodass sich die Handflächen aneinander drückten. Dann liebkoste er ihre Hände mit seinen, spielte mit jedem einzelnen Finger.

Unter Wasser bekamen die Berührungen eine ganz andere Dimension, man fühlte ganz anders, da man nicht sah, was der Partner als nächstes anstellte.

Jetzt wurde Evelyn aktiv; sie hielt es einfach nicht mehr aus. Sie zog seinen Kopf zu sich heran, schloss die Augen und küsste ihn leicht. Dann setzte sie federleichte Küsse auf seine Lider, seine Wangen und schließlich unter das rechte Ohr. Das mag er besonders gern. Auch jetzt bekam er eine Gänsehaut und ein leiser Schauer rann durch seinen Körper. Ihre Küsse folgten einem unsichtbaren Pfad an seinem sehnigen Hals entlang, ein Stück über die Schulter, wo sie leicht daran knabberte und dann weiter über seine Brust. Bis sie schließlich und endlich bei einer seiner Brustwarzen ankam. Die küsste sie zuerst leicht, erst die rechte, dann die linke. Dann begann sie daran zu lecken und zu saugen und später daran zu knabbern. Evelyn grub leicht ihre Zähne in das rosafarbene Fleisch und spürte eher, als das sie es hörte, wie er erschauerte und den Atem heftig einzog. Noch einmal probierte sie es, nur diesmal an der anderen. Sein Griff um ihre Beine, wo seine Hände inzwischen hingewandert sind, wurde fester. Da bekam sie auf jeden Fall blaue Flecken. Dann wanderten ihre Lippen wieder hinauf, bis zu seinen Lippen. Diesmal küsste sie ihn begieriger, ließ ihre Zungenspitze über seine Lippen tanzen, bis sie ganz in seinen Mund eintauchte und seine Zunge suchte. Er kam ihr entgegen und das feuriger als je zuvor. Sie umschlang mit ihren Händen seine Schultern und hielt sich fest.

Martin konnte es nicht glauben. Sie hieß ihn willkommen. Endlich hatte er grünes Licht. Aber jetzt musste er vorsichtig zu Werke gehen, um sie nicht zu verschrecken. Er ließ seine Hände an ihren Seiten hinunter und vorsichtig zu ihrem Rücken gleiten, ehe sie nach vorne wanderten. Schon oft durfte er sich daran ergötzen, aber so wie heute war es noch nie. Wie auch? Da gab es keinen Vergleich.

Und so kam es, dass Evelyn in einer Badewanne ihre erste Unschuld verlor. Martin verführte und verwöhnte sie, bis sie nicht mehr atmen, geschweige denn keuchen konnte. Doch auch sie war nicht gerade prüde, wie man ihr manchmal nachsagte. Auch sie bereitete ihm viele Freuden, verlor ihre Scheu vor ihm und seinem besten Freund.

Nach einer Ewigkeit, so schien es, war es in dem kleinen Badezimmer bald so diesig wie in der Nähe eines Wasserfalls, der von einem Abhang runterstürzt und dabei feine Gischt versprühte.

Das nächste, woran sich Evelyn erinnerte, war, dass sie auf dem Bett saß und Martin beobachtete, wie er seine Haare notdürftig abtrocknete. Als er das Handtuch in die Ecke warf, waren seine Haare herrlich zerzaust und aus den Spitzen tropfte noch immer Wasser. Sie selbst war schon wunderbar trocken und das geschah auf die herrlichste Art und Weise, die ein Mann bei einer Frau tun kann.

Sie kniete jetzt auf dem Bettüberwurf und sah, wie er langsam näher kam, das große Duschtuch noch immer um seine Hüften geschlungen. Leise Musik summte durch das geräumige Schlafzimmer, das sie schon sehr oft gesehen hatte, deshalb machte sie sich jetzt überhaupt keine Sorgen über die Einrichtung. Sie hatte nur Augen für ihn. Evelyn beobachtete ihn, als er langsam auf sie zukam; sie kniete noch immer auf dem Bett. Jetzt richtete sie sich auf, so dass ihr Kopf auf Höhe seiner Schultern war, hakte ihren Finger in das Handtuch und zog ihn zu sich, bis er mit seinen Knien an der Kante anstieß. Dann zog sie ihm das Tuch mit einem breiten Lächeln von den Hüften und warf es auf den Boden.

Martin stockte der Atem. Hoffentlich hatte sie nicht schon wieder was mit ihm vor, das er kaum aushält. Stattdessen schaute sie ihn nur an, bewundernd. Das war genauso schlimm für ihn, denn er spürte die Blicke am ganzen Körper, fühlte sie an jeder Stelle, wo sie hängen blieben und ein Stück verweilten, ehe sie weiter wanderten. Hätte er noch seine Sachen an, er würde es förmlich spüren, wie sie ihm die Kleidung mit den Augen ausziehen würde. Er keuchte auf, als er merkte, wie sein Körper auf diese Blicke reagierte.

Auch Evelyn sah es und bekam große Augen. Dann richtete sie ihren Blick wieder auf sein Gesicht, welches glühte. Sie sah die ersten Schweißtropfen, die sich auf seiner Stirn gebildet hatten, hob ihre Hand und wischte mit den Fingerspitzen darüber. Dann leckte sie an ihrem Finger und schloss genüsslich ihre Augen.

Martin war wie gebannt von diesem Anblick und betrachtete seine nackte, wunderschöne und hemmungslose Geliebte, Freundin und Verlobte.

Evelyn öffnete wieder ihre blaugrünen Augen mit dem hypnotisierenden orangefarbenen Rand um die schwarze Pupille. Sie hob ihre Hand und legte sie um seinen Nacken, um ihn ausgiebig zu küssen. Ihre Zungenspitze tanzte über seine volle Unterlippe, umspielte sie, sog an ihr, bevor sie sie in seinen bereits geöffneten Mund gleiten ließ und seine umschlang, sie streichelte. Dabei waren ihre Hände nicht weniger aktiv; sie strichen über seinen ganzen Körper. Auch vor seinem besten Stück hatte sie inzwischen jede Scheu verloren und spielte mit ihm, bis er noch härter wurde.

Martin fiel auf die Knie, so sehr hatten seine Beine gewackelt, als sie ihn wieder liebkoste. Aber jetzt war auf der Höhe ihres seidigen Juwels, wo er die ersten Anzeichen ihrer Erregung sehen und ihren Duft riechen konnte. Er atmete tief ein. Es berauschte ihn, sie berauschte ihn, machte ihn glücklich. Zum glücklichsten Mann der Welt.

Er schlang seine Arme um ihre Mitte und vergrub sein Gesicht an ihrem weichen Bauch. Dort verweilte er ein Stück, strich mit seinen Händen über ihren Hintern, während er mit seiner Zunge ihren Bauch liebkoste, in ihren Nabel tauchte, ihn umspielte und befeuchtete, ehe er ihn wieder trocken blies. Dann wanderten seine Hände zu ihren Schenkeln und zogen sie ein Stück auseinander, so dass sie sich noch immer auf den Knien halten konnte. Und während er noch immer ihren Bauch küsste, wanderte seine rechte Hand zu ihrer Weiblichkeit und tauchte ohne Vorbereitung einen Finger in sie. Da er spürte, wie bereit sie schon war, zog er sich wieder zurück und hörte das enttäuschte Aufkeuchen seiner Liebsten. Da stieß er noch einmal zu, nur diesmal weitaus heftiger und mit zwei Fingern.

Evelyn japste nach Luft, stieß ein Keuchen aus und krallte sich in seine Haare. Sie zog seinen Kopf zu ihren Brüsten und bettelte mit ihrem ganzen Körper. Da leckte er an ihren Warzen und sog sie tief in seinen Mund, während seine Hand noch immer unartige Dinge mit ihr tat und die andere ihren Hintern streichelte. Sie konnte sich nicht mehr zurückhalten; ihr ganzer Körper begann sich zu bewegen, ihre Hüften kreisten wie wild und sie stieß kleine Schreie aus, die sie nicht mehr zurückhalten konnte. Plötzlich jedoch spürte sie eine Leere, die sie nicht verstand. Sie versuchte, ihre Augen zu öffnen und sah sehr verschwommen, dass Martin sie angrinste, wenn auch mit einem schmerzverzerrtem Gesicht. Da merkte sie, dass sie noch immer seine Haare umkrallte. Nur langsam löste sie ihre Hände und versuchte zu verstehen, was eben passiert war. Nur lag das Problem genau dort; es ist nichts passiert. Er hatte sich zurückgezogen.

Nachdem sie nur langsam ihre Lethargie abgeschüttelt hatte, sah sie ihn seltsam an, doch dann schlug sie in ihrer Wut, Verzweiflung und Erregung auf ihn ein, bis er lachend ihre Fäuste einfing. „Ist schon gut, meine Süße. Warte einen Moment.”

Aber sie wollte nicht warten, jetzt nicht und auch in Zukunft nicht. Als sie wieder anfangen wollte, umschlang er sie fest und küsste sie fast besinnungslos; bis sie wieder in seinen Armen matt wurde. Dann packte er sie an den Hüften und schob sie auf den Knien nach hinten, so dass sie mit gespreizten Beinen auf dem Rücken lag. Aber sie blieb nicht lange allein; Martin folgte ihr sofort, nachdem er sich ein Kondom übergestreift hatte. Er kroch auf sie zu wie ein Panther aus der Dunkelheit, schob sich langsam auf sie und senkte sich zwischen ihre Schenkel, in denen er so sicher lag wie in einer Wiege. Er fing wieder an sie zu küssen, bis sie sich an das Gefühl gewöhnt hatte, ihn bei sich zu haben. Freilich lagen sie schon sehr oft so beieinander, aber da hatten sie noch immer ein paar Lagen Kleidung getrennt. Jetzt war es etwas anderes.

Martin hatte sich auf einen Ellenbogen gestützt, während er mit der anderen Hand noch einmal prüfte, ob sie noch feucht war. Er wollte ihr auf keinen Fallen unnötige Schmerzen bereiten. Dann senkte er sich auf sie und führte sein Glied zu ihrer geheimen Höhle. Er tastete sich langsam vor, bis er ihre Barriere spürte und innehielt. Dann schaute er auf und begegnete ihrem Blick, der ein wenig geweitet war. Hatte sie Angst?

Die Frage scheint sich in seinen Augen widerzuspiegeln, denn sie schüttelte den Kopf. „Es ist alles in Ordnung. Ich muss mich nur daran gewöhnen, dich in mir zu spüren. Du bist so groß! Bist du sicher, dass es geht?”

„Ganz sicher. Es ist völlig normal. Ich muss dich erst weiten, damit es nicht mehr so weh tut.” Er küsste sie beruhigend, langsam und innig.

Er hatte die Ellenbogen zu beiden Seiten ihres Kopfes abgestützt und umschloss diesen mit beiden Händen, als seine Küsse drängender wurden.

Evelyn ließ sich fallen und von seinen Küssen ablenken, bis sie den scharfen Schmerz spürte, als er kraftvoll in sie stieß. Sie schrie leise auf, erstarrte und klammerte sich an ihn.

Martin hielt inne, als er spürte, wie sich alles in ihr vor Schmerzen zusammenzog. Das tat ihm allerdings gar nicht gut; ihm trat der Schweiß auf die Stirn.

„Meine Süße, bitte...entspanne sich. Du...du tust mir weh. Bitte...sonst ist alles vorbei.”

Evelyn hörte das Flehen und als sie die Augen aufschlug, sah sie sein schmerzverzogenes Gesicht. Sie legte ihm die Hand an die Wange. „Was ist denn mit dir? Wie soll ich dir weh tun können? Du hast mir Schmerzen bereitet.” Es klang vorwurfsvoll. Wenn sie sich beschweren kann, dann ist ja noch alles in Ordnung. Er musste fast lachen, wenn die Situation nicht so prekär gewesen wäre.

„Könntest du...deinem Unterleib befehlen, sich etwas zu...entspannen? Du brichst...mich noch entzwei.”, brachte er zwischen zusammengepressten Zähnen hervor.

Deshalb schwitzt er so, kam ihr die Erkenntnis. „Ich glaube, das geht nicht. Ich scheine mich irgendwie verhakt zu haben.”

Er schaute sie ungläubig an. „Verhakt? Soll das ein Scherz sein? Bitte,...werde lockerer, sonst kannst...du mich als Mann vergessen.”

„Locker werde ich nur, wenn du mich dort berührst.”, erwiderte sie scheu und irgendwie ängstlich. Sie will ihm ja nicht wehtun, aber sie kann sich nicht entspannen. „Oder wenn du mich küsst.”

„Ich weiß nicht, ob ich die Kraft aufbringen kann, mich auch nur irgendwie zu bewegen. Ich will es versuchen, aber du musst mir dabei helfen.”

Sie nickte und zog seinen Kopf zu sich herunter. Dann konnte er sie so zärtlich küssen, dass sie wirklich lockerer wurde. Wenn auch nur ein wenig. Ihm ist immer noch ein wenig schwindlig.

Da seine Liebste auch recht viel Kraft hatte, im Moment auf jeden Fall mehr als er, konnte sie sich herumrollen, damit nicht mehr sein Gewicht auf ihr lastete und er sich entspannen konnte. Dann beugte sie sich wieder zu ihm runter, damit er sie weiter küssen konnte. Aber so richtig half es nicht. Er würde sie ja gern berühren, aber ihm fehlte die Kraft, auch nur den Arm heben zu können. Da kam ihm eine Idee.

„Noch habe ich keine Kraft, obwohl ich dich wahnsinnig gern berühren möchte. Aber mir ist etwas eingefallen. Könntest du dir zutrauen, dich selbst zu berühren?”, fragte er. Zumindest konnte er wieder sprechen, ohne dass ihm dabei die Luft ausging.

Sie schaute ihn an, als ob er rückwärts gesprochen hätte. Dann wurde sie rot, bis in die Haarwurzeln. Schließlich nickte sie erwartungsvoll.

Martin schien erfreut. „Gut, dann schließe deine Augen. Berühr deine Brüste und streichle sie, spiel mit ihnen.” Er spürte, wie sie sich lockerte. Aber zugleich merkte er auch, dass er immer härter wurde. Er musste vorsichtig sein mit seinen Forderungen.

Evelyn fühlte sich merkwürdig, als ob sie schweben würde. Und gleichzeitig fühlte sie sich wunderbar verrucht, als sie anfing, sich zu streicheln.

Sie berührte ihre Warzen, umkreiste sie mit den Fingerspitzen, zog an ihnen. Sie keuchte auf, als die Empfindungen bis tief in ihren Unterleib schossen. Aber sie blieb tapfer und erregte sich weiter, bis er sagen würde, dass sie aufhören sollte. Evelyn knetete ihre Brüste, strich über sie und hob sie an. Sie leckte sich über die Lippen und grub im Anschluss ihre Zähne in sie, als sie eine weitere Welle der Lust überrollte.

Martin beobachtete sie verlangend. Er konnte sich kaum noch beherrschen, stattdessen grub er seine Hände in ihre Hüften. Mal wieder. Aber er brauchte auch nichts mehr zu ihr sagen. Sie war in ihrer eigenen Welt gefangen und spürte ihrer Phantasie nach und ihren Gefühlen. Und so kam es, dass er mit hungrigen Augen verfolgte, wie ihre Hände jetzt langsam über ihren Bauch nach unten strichen und schließlich leicht auf ihrem Juwel liegen blieben. Dort verweilte sie kurz, blieb regungslos. Martin hielt den Atem an. Bitte berühr dich, flehten seine Gedanken. Er grub die Finger fester in ihr weiches Fleisch. Und endlich wagte sie sich weiter vor, berührte sich und im gleichen Augenblick spürte er, wie sie zusammenzuckte, als ihre Finger auf ihren sensibelsten Punkt trafen. Seine Liebste fing an zu keuchen, warf den Kopf zurück und ihre Mähne streifte seine Beine, die noch etwas zitterten. Bei dieser sinnlichen Berührung zuckte auch er wieder zusammen, aber er zwang sich, still liegen zu bleiben. Sein Schatz kam wieder nach vorne, hatte die Augen geschlossen und fiel fast auf ihn. Im letzten Augenblick fing sie sich ab und stützte sich mit einer Hand auf seiner Brust ab, während sie sich mit der anderen Hand weiter stimulierte. Sie keuchte und stöhnte heftig, als er ihre ersten Kontraktionen spürte. Dann endlich merkte er es.

Er umschlang seine Liebste, zog sie auf sich hinunter und zwang sie, sich zu beruhigen. Sie hatte noch nicht ihren Höhepunkt genossen und er wird dafür sorgen, dass sie ihn bekam; mit ihm.

„Ich danke dir!”, flüsterte er in ihr Haar.

Noch regte sie sich nicht, aber sie hatte es auch bemerkt. In dem kurzen Luftholen von Seiten ihres Liebsten, der plötzlich wieder erlangten Kraft und dem innigen Dank, als er sie umarmte.

„Es war mir ein Vergnügen.”, flüsterte sie ebenso schwach und benommen zurück. Dann küsste sie ihn. „Wird das jetzt immer so sein?”, fragte sie leicht belustigt.

„Nicht das ich wüsste. Es ist das erste Mal, dass ich von solchen Komplikationen höre beziehungsweise sie miterlebe. Ich denke, das nächste Mal wird es nicht so schwierig werden. Aber bis dahin hätte ich gern ein bisschen Ruhe, wenn du sie mir gönnst.”

„Welch seltsame Frage. Ich kann kaum noch einen Finger rühren, da denke ich jetzt nicht darüber nach, wie wir das nächste Mal gestalten könnten.” Sie wirkte erschöpft.

Martin machte sich Sorgen. „Sollen wir aufhören?” Er wusste ehrlich nicht, ob er das schaffte. Ob er sein Gewissen mit seinem dringenden Bedürfnis nach Erfüllung in Einklang bringen konnte. Denn er war noch immer steif und steckte bis zur Wurzel tief in ihr drin.

„Nein, ich möchte dir auch endlich die ersehnte Erfüllung schenken. Außerdem hattest du mich doch vorhin mit Absicht festgehalten und beruhigt, oder irre ich mich da?”, fragte sie jetzt wieder schelmisch.

„Stimmt, du hast Recht. Entschuldige, das war furchtbar egoistisch von mir. Aber ich wollte, dass wir zusammen in den Himmel aufsteigen.” Innerlich runzelt er die Stirn. Noch nie hatte er solche Worte ausgesprochen. Er las wirklich zu viele von ihren Büchern. Aber es stimmte doch.

Endlich hatte er wieder die Kraft gefunden und rollte sich mit ihr herum. Durch diese Bewegung spürte sie ihn auch wieder tief in sich und keuchte dementsprechend erschrocken auf. Martin warf ihr gleich einen besorgten Blick zu.

Sie lachte. „Alles in Ordnung. Ich habe mich jetzt an dich, an ihn...” Sie warf einen Blick nach unten. „...gewöhnt.” Martin lachte schallend auf und küsste sie verliebt, bis er endlich begann, sich in ihr zu bewegen. Er tat das sehr bedachtsam und langsam. Unglaublich langsam.

Evelyn kamen die Tränen vor Freude und sie zog seinen Kopf zu sich herunter, um ihn feurig zu küssen. Dann schlang sie ihre Beine um seine Hüften und presste ihn fest an sich. Sie wollte ihn spüren. „Schneller!!”, flehte sie. War das ihre Stimme gewesen? Anscheinend, denn Martin war kaum noch zu bremsen. Er glitt jetzt kräftiger in sie, trieb sie in die Matratze.

Martin kann sich nur sehr schwer beherrschen und rang nach Luft, als er versuchte, sich etwas zu mäßigen. Aber seine Liebste feuerte ihn so leidenschaftlich an und küsste ihn, dass ihm Hören zu Sehen verging und er nicht anders konnte, als sich dem Sturm zu übergeben.

Der gleiche Sturm brach sich auch in ihr Bahn und sie erlebten einen überwältigenden Höhepunkt, der einem Hurrikan glich, welcher sich in ihrem Nest entlud.

Noch immer bewegte sich Martin in ihr und noch immer spürte sie die kleinen Beben, die jetzt ihren Körper durchliefen. Ihr Körper hatte sich zu einem Bogen gespannt, als die Ekstase sie überwältigte, aber jetzt lag er befriedigt in der Umarmung ihres Geliebten. Sie hatte noch immer die Beine um seine Hüften geschlungen, aber jetzt strich sie mit einem Fuß in einer sanften Liebkosung über seine Wade.

Nach einer Weile hob er den Kopf und schaute sie an. Schaute sie verwundert an. Dann senkte er den Kopf und küsste sie so sanft, dass ihr schon wieder die Tränen kamen. Sie umschlang ihn mit ihren Armen, ließ ihre Hände in sein Haar gleiten und genoss diesen leisen Kuss.