Martin öffnete die Flasche und goss ihnen beiden ein. Dann sahen sie sich tief in die Augen und tranken ihr Glas. In der Zwischenzeit hatte sich der Funken wieder entzündet; in ihren Augen loderte es. Beide stellten gleichzeitig ihr Glas ab, als sie in die Augen des anderen schauten. Dann fielen sie übereinander her und verschlangen sich förmlich.

Martin riss sie an sich und ließ endlich seiner Leidenschaft die Zügel schießen, die sich schon den ganzen Tag angebahnt hatte. Evelyn stand ihm natürlich in nichts nach, tat es ihm gleich, umarmte ihn so heftig, dass er nach Luft schnappen musste. Doch dann presste auch er sie fest an sich und gab ihr, nach was sie verlangte.

Da keiner da war, ließen sie ihre Weingläser stehen und arbeiteten sich zu Evelyns` Wohntrakt vor. Man kann wirklich sagen, sie schafften kaum die Treppen, so sehr waren sie damit beschäftigt, dem anderen sie Klamotten vom Leib zu reißen. Martin hatte auf halbem Wege sein Hemd verloren und die Schuhe abgestreift, während Evelyn noch ihre Hose trug, allerdings nicht mehr lange, denn ihr Liebster arbeitete gerade eifrig daran, sie loszuwerden. Ansonsten trug sie nur noch ihren BH, denn der feurige Hengst, der sich kaum noch bremsen kann, hatte ihr in einem starken Anfall von Leidenschaft die Bluse vom Leib gerissen.

Sie hatten die Treppe halb geschafft, als Martin seine Kleine niederdrückte und sich über sie beugte, wo er sich daran machte, sie besinnungslos zu küssen.

„Ich glaube nicht, dass ich es bis ins Zimmer schaffe. Zulange hast du mich warten lassen. Und wie ich dir versprochen hatte, wirst du dafür büßen.” Wieder küsste er sie verschlingend und presste sie an sich.

Evelyn stöhnte auf , als sie seine von Leidenschaft rauen Worte hörte und sie dann seine Hand spürte, die langsam aber stetig tiefer kroch, bis sie an ihrer pochenden Stelle ankam, die schon voller Sehnsucht auf ihn wartete. Sie wölbte sich ihm erwartungsvoll entgegen. Dadurch stieß sie mit ihm zusammen, weil er sie noch tiefer drücken wollte. In diesem Moment trafen ihre Hüften aufeinander und sie stöhnten beide auf.

Das war der Punkt, wo auch Evelyn nicht mehr warten konnte oder wollte. Sie halb ihm dabei, sich von ihrer Hose zu befreien, was ein ziemlich schwieriges Unterfange darstellte, da er noch immer auf ihr lag. Und es ist eben nicht ganz einfach, aus seinen Sachen rauszukommen, wenn ein wahrer Koloss auf einem liegt und auch nicht einen Zentimeter rückt, damit sie sich ausziehen konnte.

Endlich hatte sie es geschafft und so lag sie in ihrer Unterwäsche auf den Treppen, während er noch fast vollständig bekleidet über ihr aufragte. Unwillkürlich musste sie lachen.

„Was ist denn mit dir los?”, fragte er heiser und doch leicht belustigt. Doch ehe sie ihm antworten konnte, küsste er sie schon wieder leidenschaftlich und das so glühend, dass sie fast ihre Antwort vergessen hätte.

Sie musste kurz nach Atem schnappen, ehe sie ihm etwas sagen konnte. „Mir ist nur eben der Unterschied zwischen uns aufgefallen.” Während sie das sagte, zupfte sie an seinen Sachen.

Er musste lachen, als er verstand, worauf sie hinaus will. „Das ist zu deinem eigenen Schutz. Wenn ich die Hose jetzt ausziehe, dann ist es zu spät. Dann nehme ich dich hier auf den Stufen und dann jammere mir ja nicht die Ohren voll, weil dir der Rücken weh tut.” Er musterte sie halbwegs streng, was ihm aber nicht gelingen wollte, denn heimlich stahl sich ein Lächeln in seine Mundwinkel.

„Wann habe ich denn schon gejammert, wenn mir was weh tat? Das kommt aber wirklich sehr selten vor. Und jetzt runter mit den Hosen oder ich schneide sie dir in Streifen.” Ihre Augen fingen wieder wie im Fieber an zu glühen. Dem konnte er einfach nicht widerstehen und so nahm er sie wieder in die Arme. Er umfing sie und hielt sie ganz fest an sich gedrückt, während er sie weiter besinnungslos küsste. Währenddessen machte er sich an die Arbeit und versuchte ihren BH zu öffnen, was ihm allerdings nicht ganz gelingen wollte. Er fluchte leise und riss an dem Verschluss, aber er öffnete sich noch immer nicht. Da riss sich Evelyn von ihm los und entledigte sich selbst dem Übel, damit er endlich weitermachen konnte. Mit ihrem Slip wurde er schneller fertig und endlich lag sie nackt vor ihm, so wie Gott sie geschaffen hatte. Seine Augen glühten, als er sie betrachtete.

Ihm riss der Geduldsfaden und so machte er sich kurz von ihr frei, richtete sich auf und öffnete seine Hose, die geknöpft war. Evelyn wollte ihm helfen, aber er stieß ihre Hand weg. Sie schmollte und schaute unter gesenkten Wimpern zu ihm auf. Das war zu viel für ihn. Er packte sie an den Hüften, hob sie hoch und drehte sie um, sodass sie vor ihm kniete. Die Stufen waren ideal. So kauerte sie auf allen Vieren und reckte ihm ihr wundervolles Hinterteil zu, was ihn magisch anzog. Er packte und streichelte sie. Zuerst ihre herrlichen Rundungen an der Rückseite. Er knetete sie und gab ihr einen leichten Klapps. Evelyn zuckte kurz zusammen und wollte vor ihm zurückweichen, doch er hielt sie in einem unerbittlichen Klammergriff, aus dem kein Entkommen möglich war.

„Sind wir jetzt dominant geworden?”, stieß sie hervor, denn ihr gefiel das Spiel. Es hatte etwas Verruchtes.

Martin antwortete ihr nicht mit Worten, aber sein Körper war sehr beredt. Wieder umfasste er sie an den Hüften und zog sie an seine. Seine Antwort war sehr groß und fest. Stahlhart. Sie erzitterte an ihm. Jetzt verzichtete auch sie auf Worte und rieb sich an ihm. Sie hörte seinen zischenden Atem, den er ausstieß, als sie ihn lockte.

Seine Hand kroch nach vorne und griff ihr grob zwischen die Beine. „Du willst es nicht anders, was? Bitte schön, du hast es nicht anders gewollt.”

Ohne Vorwarnung drang er von hinten tief in sie ein. Sie schrie vor Überraschung auf, spannte sich kurz an, weil etwas in ihr trotz allem protestierte, aber dann wurde sie gefügig und weich in seinen Armen. Er dankte es ihr, als er beim nächsten Stoß unvergleichlich sanft in sie stieß, sodass sie aufseufzten musste. Er verfiel in einen stetigen Rhythmus, der ihr sehr gefiel.

Bis jetzt hatte sie sich noch auf ihre Hände gestützt, doch dann lag sie auf ihren Unterarmen und krallte ihre Hände um die Treppenkanten. So kauerte er ziemlich zusammengesunken vor ihm, während er sie weiter bearbeitete.

Da sie jetzt so klein wirkte, konnte er sich über sie beugen und sich auf die Stufen oberhalb von ihr abstützen. Er spannte sozusagen einen beschützenden Bogen über ihr, als er sie jetzt noch fester rammte. Ihm lief der Schweiß von der Stirn, der auf ihren Rücken tropfte und sein ganzer Körper glänzte vor Anstrengung.

Evelyn spürte den Höhepunkt näher kommen. Sie spürte es in sich selbst, wie die Wellen sie durchliefen und sie spürte es an seinem festen Griff um ihre Hüften, der immer aggressiver wurde, sodass sie garantiert blaue Flecken bekommen würde.

Plötzlich zersprang sie in Tausend kleine Sterne, als der Orgasmus sie überrannte. Sie stöhnte laut auf und so nach und nach entspannte sie sich unter ihm.

Als er spürte, wie sie unter ihm zerlief, stillte er sein eigenes Bedürfnis. Es brauchte nicht mehr viel und schon spürte er den heißen Strom, der zu ihr wollte. Laut schrie auch er auf und sank auf ihr zusammen, drückte sie wieder nieder. Er küsste zart ihren Nacken, der schweißnass war und trotzdem herrlich duftete. Ihr ganzer Körper strömte einen sinnesverwirrenden Duft aus, dem er sich kaum entziehen konnte.

Langsam glitt er aus ihr heraus und drehte sie vorsichtig herum. Dann küsste er sie so sanft, dass sie leise aufseufzte. Sie schlang ihre Arme um ihn und drückte ihn an sich. Er gab sich geschlagen. „Es tut mir so leid, dass ich vorhin so grob zu dir war. Aber irgendetwas ist da in mir verloren gegangen.” Er schüttelte den Kopf.

Sie streichelte sein Gesicht. „Es muss dir nicht leidtun. Es war wundervoll. Ich mag diese wilde Seite an dir. Sie ist so echt.” Sie gab ihm einen Kuss, der ewig zu dauern schien. „Und ich würde es gerne noch einmal spüren, wenn es dir nicht allzu viel ausmacht.” Sie blickte ihn scheu an.

Er grinste sie an. „Wenn du wüsstest, welchen Gefallen du mir da tust. Ich wollte gar nicht aus dir raus, aber ich musste dein Gesicht sehen und mich für meine Grobheit entschuldigen.” Er strich über ihre schmalen Hüften. „Du wirst garantiert blaue Flecken bekommen.” Wieder küsste er sie entschuldigend. Sie winkte ab und drückte ihn an sich.

Im knien zog er sich seine Jeans aus, die ihm noch auf den Hüften saßen. Dann schlang er sich ihre Beine um seine Taille und trug sie nach oben in ihr Schlafzimmer, wo er sie auf die Bettkante niederlegte.

Er blieb gleich auf den Knien und küsste sie wieder. Verführte sie zu einem alles verschlingenden Traum; seine Hände glitten über ihren Körper, um ihr zu huldigen, sie zu umgarnen und überredete sie sanft, sich ihm wieder zu öffnen. Diesmal ließ er sich Zeit, um sie zu öffnen, sich ihm hinzugeben. Vorhin war er sehr grob gewesen, er kam sich wie ein Vergewaltiger vor. Doch jetzt wollte er es besser machen. Martin streichelte sie überall, von ihren zarten Ohren bis zu ihren kleinen Zehen, an denen er kurz saugte. Dann zog er sie am Fußknöchel bis zur Bettkante, schlang sich ihre Beine um seine Taille und glitt sanft und langsam in ihre schon feuchte und geweitete Höhle, sodass man es kaum merkte. Sie schlossen beide die Augen, als die Extase sie überrannte. Wieder stiegen sie beide in den Himmel auf, aber diesmal zusammen, zum exakt gleichen Zeitpunkt. Sie schrien vor Überraschung beide auf.

Sie waren vollkommen fertig. Martin setzte sich auf seine Fersen und zog Evelyn mit sich. Dann lehnte er sich mit dem Rücken an die Bettkante und setzte sie sich auf den Schoß. Noch immer waren sie miteinander verbunden. Er nahm ihre seidenen Pobacken in die Hände und streichelte sie zärtlich. Er wiegte sie sanft hin und her. Martin würde gerne noch einmal in ihr kommen, aber er hatte sich zu sehr verausgabt. Er war dazu nicht mehr in der Lage. Deshalb blieb er auch vor dem Bett sitzen und hielt sie auf sich. Evelyn konnte sich noch etwas rühren und griff hinter ihn, um sich die Tagesdecke zu schnappen, die sie sich um die Schultern legte und hinter seine klemmte, sodass auch er mit eingehüllt war.

Sie hatte also nichts dagegen, die Nacht so mit ihm zu verbringen. Er grinste sie an und küsste die zarte Stelle unter ihrem Ohr, ehe er an ihrem Haar schnupperte. Dann umarmte er sie noch fester und legte ihren Kopf an seine Schulter oder besser gesagt an seinen Oberkörper, als er sich zurücklehnte und seinen Kopf an die Bettkante lehnte. Er hatte die Beine wie im Schneidersitz und sie kniete zu beiden Seiten seiner Hüften. So schliefen sie beide ein. Evelyn hatte ihre Arme um seine Taille geschlungen, während seine Hände noch immer auf ihrem Hintern ruhten und sie sanft streichelten.