Es hatte niemand etwas dagegen und so schlenderte man in das Hotel, das in der Nähe eines kleinen Flugplatzes war.

Niemand wunderte sich, als zwei Pärchen um diese unchristliche Uhrzeit im Hotel auftauchten und zwei Zimmer verlangten. Es war etwas völlig Natürliches.

Sie hatten Glück. Es waren Suiten, herrschaftlich eingerichtet. Die Räume lagen gegenüber, sodass man nicht lange suchen musste, wenn es ein Problem geben sollte. Vor den Türen verabschiedete man sich und wünschte eine gute Nacht. Dem Service teilte man mit, dass noch eine Flasche eisgekühlter süßer Wein gewünscht wird. Dann verschwand man hinter den Türen.

Patrick schloss die Tür hinter sich, aber er konnte sie gleich wieder öffnen, als es klopfte. „Zimmerservice!”, erscholl es von draußen.

„Die sind aber fix.”, murmelte er ihr zu. Er öffnete dem jungen Mann und ließ ihn eintreten.

„Guten Abend. Ihre gewünschte Bestellung.”

„Stellen Sie es auf den Tisch.” Patrick wies auf den kleinen Beistelltisch, auf dem eine zierliche Tiffanylampe stand, die einen warmen Ton ausstrahlte.

Der Zimmerservice ging zur Tür und wünschte einen angenehmen Aufenthalt, nachdem Patrick ihm Trinkgeld gab. Er hängte noch schnell das Bitte-nicht-stören-Schild raus und schloss die Tür nun endgültig. Dann drehte er sich um und schaute nach Vic, aber diese ist auf Wanderschaft gegangen. Er zog die Augenbrauen hoch.

Vic war nervös, das kannte sie gar nicht von sich. Sie war doch schon so oft mit Patrick allein gewesen. Sie hatten miteinander geschmust, sich umarmt und geküsst. Sie wusste einfach nicht, woran es lag. Doch, eigentlich wusste sie es. Es ist die Tatsache, dass es heute passieren sollte, dass sie so nervös machte, so zappelig und ruhelos. Als sie hörte, dass er die Tür schloss, ist sie von ihrem Platz aufgesprungen und durchstreifte nun die Gemächer.

Es waren schöne Räume, schon fast luxuriös eingerichtet. Das könnte ich mir nie leisten, dachte sie sich. Noch nicht. Aber sie hatte Pläne und es galt, sie irgendwann zu verwirklichen.

Unbewusst ist sie zum Schlafzimmer gewandert und bekam fast einen Schreck. Es war wunderschön. Was Anderes konnte sie nicht sagen ... oder denken. Überall brannten Kerzen, auf jedem verfügbaren Platz standen Blumen. Rosen in allen Varianten und Orchideen in verschiedenen Farben. Es duftete himmlisch. Sie drehte sich um und entdeckte Patrick, der am Türrahmen lehnte, den Eiskübel mit der Flasche Wein in der einen und die Gläser in der anderen Hand.

Patrick ist ihr leise nachgegangen, um sie zu beobachten und ihr doch den Freiraum zu lassen, den sie zu brauchen scheint. Er wollte unbedingt ihre Reaktion auf seine und Martins’ Überraschung sehen. Und die Mühe war es wert, sie strahlte über das ganze Gesicht.

Vic kam langsam auf ihn zu und stand dann vor ihm. Nach einer Weile, die ihm wie eine Ewigkeit vorkam, streckte sie sich und hauchte ihm einen zarten Kuss auf die Lippen. Er erzitterte am ganzen Körper, hätte nie gedacht, dass ein einfacher, wie von Feenflügeln, gehauchter Kuss ihn so aus der Fassung bringen konnte. Patrick riss sich zusammen und ging nach einem weiteren Blick in ihre wunderschönen Augen an ihr vorbei und stellte den Kühler auf den kleinen Tisch, die zwei Gläser daneben. Dann drehte er sich um und wartete wieder. Nach einem kurzen Augenblick breitete er die Arme aus und schien noch immer zu warten.

Vic wusste, was er wollte und schreckte leicht davor zurück. Sie legte sogar den Rückwärtsgang ein und wich Millimeter um Millimeter zurück. Die Augen hielt sie gesenkt, sie konnte ihn dabei nicht ansehen.

Was ist mit ihr, fragte er sich und folgte ihr langsam. Wie ein Panther auf Raubzug ging er auf sie zu, mit langsamen Schritten und wiegenden Hüften. Er setzte die Gangart bewusst ein, weil er wusste, dass sie sich ihm da nicht entziehen konnte. Und wie er vorhergedacht hatte, hob sie wie magisch den Blick. Auch wenn er erstmal bis zu den Beinen ging, es ist ein Anfang. Patrick ging sehr langsam, sodass sie in Ruhe und ohne Hast den Blick heben konnte. Er wollte sie nicht drängen. Das auf keinen Fall. Patrick wartete wirklich schon sehr lange auf den Abend, da konnte er noch ein bisschen warten.

Das macht er mit Absicht. Aber er hatte Erfolg, das wusste sie. Er wollte sie aus der Reserve locken und das gelang ihm hervorragend, wie sie insgeheim zugeben musste. Sie hob den Blick und ließ ihn weiter über seinen Körper wandern, nahm alles in sich auf. Er war wirklich sehr imposant. Inzwischen trennten sie nur noch Zentimeter und sie war auch endlich bei seinen Augen angekommen, die sie förmlich anglühten.

Die letzten Zentimeter überwand er in quälender Langsamkeit, aber er hatte es dann doch noch geschafft. Patrick stand jetzt dicht vor ihr, sie sah kein Licht mehr, sondern stand durch ihn vollkommen im Schatten.

Patrick hatte ihren Streifzug über seinen Körper genossen, sind sie doch dadurch einen Schritt weitergekommen. Jetzt sah sie ihm in die Augen, wie sie es noch nie getan hatte, so intensiv, dass es ihm heiß und kalt den Rücken hinunterlief und er spürte, wie er langsam hart wurde. Noch nicht, sagte er sich. Lass dir Zeit. Lass ihr Zeit. Er biss kurz innerlich die Zähne zusammen und schaffte es.

Vic bekam von seinen Bemühungen nichts mit, sondern ging voll und ganz in dem Gefühl auf, sich als Frau zu fühlen. Die ersten Schritte auf diesem Weg zu gehen. Und das nur durch den Ausdruck in seinen Augen.

Patrick streckte seine Arme aus und stemmt sie gegen die Wand, nahm sie damit gefangen. Sofort erschien auf ihrem Gesicht ein panischer Ausdruck. Er nahm einen Arm zurück und legte ihn ihr an die Wange, um ihr nahe zu sein und ihr trotzdem die Möglichkeit zu geben, fliehen zu können. Was er natürlich nicht hoffte. Der Ausdruck verschwand langsam wieder. Die Hand noch immer an ihrer Wange, hob er ihr Gesicht zu seinem hoch und verweilte an ihren Lippen. Und wartete...

Vic wusste, was er wollte und diesmal konnte sie es ihm geben. Sie überwand die wenigen Millimeter und verschloss seine Lippen. Sofort bemächtigte er sich ihrer und übernahm die Führung. Sie hatte nichts dagegen einzuwenden und schloss sich ihm an.

Am Anfang war er sehr sanft, wie Schmetterlingsflügel strichen seine Lippen über ihre. Doch da sie mehr wollte, stöhnte sie leise auf und drängte sich an ihn. Auf dieses Zeichen hatte er nur gewartet und stürmte los. Er wollte sie ja in diesem Gefühl nicht allein lassen. Patrick wurde wild und verschlang sie förmlich, ließ nichts unerkundet. Er kannte ihre Lippen, ja, aber er konnte von ihnen nicht genug bekommen.

Vic wollte ihm natürlich in nichts nachstehen und schlang die Arme um seinen Nacken, der angespannt und hart wie ein Astknoten war. Sie glitt mit ihren Fingern in sein Haar, das er heute nur leicht gegelt hatte. Dann glitten sie weiter nach unten und umfuhren seine Ohrläppchen, wo er leicht kitzelig war. Auch diesmal verzog er leicht seine Lippen zu einem Grinsen. Sie spürte es an ihren und zog sich kurz zurück, sah ihm in die Augen, während ihre Finger nach oben wanderten und über seine Brauen strichen, seine Wangen hinunterglitten, an seinem Hals entlang streichelten und schließlich auf seiner Brust liegen blieben. Diese hob und senkte sich nach einiger Zeit immer schneller. Sie spürte, wie ihre Hände immer heißer wurden, als sie über seinen Oberkörper wanderten. Dann hielt sie es nicht mehr aus und öffnete langsam sein Hemd. Einen Knopf nach dem anderen. Währenddessen schaute sie ihm weiter in die Augen.

Patrick konnte nur stillstehen und sie gewähren lassen. Er war einer Bewegung nicht mehr fähig, im Moment zumindest nicht. Einen Arm hatte er noch immer gegen die Wand gestemmt, die andere lag auf ihrer Hüfte. Er wartete scheinbar reglos ab, bis sie sein Hemd geöffnet hatte, aber in ihm brodelte es. Er fühlte sich wie ein Vulkan, der kurz vor dem Ausbruch war. Ein leichter Luftzug an seiner Brust sagte ihm, dass sie es endlich geschafft hatte, ihn seines Hemdes zu entledigen, ohne ihn um seinen armen Verstand zu bringen. Es fehlte weiß Gott nicht viel.

Vic hatte ihn auch so schon gesehen, aber es ist auch diesmal nicht so wie sonst. Es ist anders. Sinnlich. Heiß. Herausfordernd. Dazu nötigend, alle Schamgefühle bei diesem Mann über Bord zu schmeißen.

Sie strich mit den Fingerspitzen über seine Brust- und Bauchmuskeln, die bei ihrer sanften Berührung zu zucken begannen. Ihr Liebster packte immer wieder fester zu, wenn ihn wieder einmal eine Gefühlswelle durchraste und er kaum noch an sich halten konnte, ehe er über sie herfiel.

Patrick lehnte seine Stirn an die Wand vor ihm und fing an zu keuchen. Auch er würde sie zu gerne berühren, aber er war noch immer nicht zu einer Bewegung fähig. Denn sie war so süß, dass er sich einfach nicht rühren konnte, aber nach einer Weile zwang er sich dazu, seinen Kopf wieder nach hinten zu legen und sie anzusehen. Seine Hand kroch von ihrer Hüfte nach oben und dabei nahm er alles mit, dessen er habhaft werden konnte. Und da sie so zierlich war, war das sehr viel und er stöhnte genießerisch auf, als er endlich bei ihren Brüsten ankam. Er würde auch sie gern küssen, wie sie es bei ihm getan hatte, aber das hob er sich für später auf. Im Moment will er sie einfach nur entkleiden.

Vic drückte ihren Rücken immer mehr durch, bis er schon dachte, sie will ihn sich brechen. Er wusste genau, was sie wollte, aber er wollte noch warten. Möchte sie bis zum äußersten reizen, möchte sie betteln und seinen Namen schreien hören.

Er küsste sie immer weiter, ließ seine Hände genießerisch ihren Rücken entlangwandern. Schließlich landete er bei ihrem Po, den er streichelte und knetete. Ab und zu packte er auch mal fester zu, wenn ihn schon wieder eine Welle der Begierde durchlief. Schließlich legte er beide Hände an ihre Hüfte und zog sie eng an sich, damit sie spürte, was sie ihm antat.

Vic erschrak kurz, als sie seine Härte fühlte und wollte zurückzucken, aber das ließ er nicht zu. So entspannte sie sich und bemerkte, dass ihre Ängste davonflogen. Dann schmiegte sie sich an ihn und wusste, dass sie ihm keinen größeren Gefallen tun konnte.

Und darauf hatte Patrick nur gewartet; er küsste sie, dankbar, dass sie ihm vertraute und er alles tun durfte, was ihm gefiel. Aber da hatte sie trotzdem noch ein Wörtchen mitzureden. Und das bekam er jetzt zu spüren, denn endlich bettelte sie. Zwar nicht mit Worten, aber doch mit eindeutigen Handlungen. Sie zog seinen Kopf von ihren Lippen fort und bewegte ihn nach unten. Da wollte er zwar eh’ noch hin, aber wenn sie es so eilig hatte ... Ihm kann das nur recht sein. Patrick küsste sich einen Weg zu ihren Brüsten, die zwar noch verhüllt sind, aber doch keineswegs unbeteiligt. Schon bebten sie erwartungsvoll, die Spitzen hatten sich schon verhärtet, als wenn sie wüssten, welch köstliche Torturen auf sie warteten.

Vic konnte selbst nicht glauben, was sie da tat, aber sie konnte einfach nicht anders. Sie musste so reagieren und sie wollte es auch. Sie wollte nicht an die Vergangenheit denken, sie wollte nur endlich seine Lippen auf ihren Brüsten spüren.

Patrick folgte dem indirekten Druck ihrer Hände und kniete sich hin. So war er in einer vielversprechenden Position, denn er hatte ihre wundervollen Kugeln genau auf Augenhöhe.

„Könntest du noch etwas für mich tun?”, fragte er sie leise von unten herauf.

„Was denn?”

„Könntest du dieses raffinierte Top ausziehen, das du da trägst? Ich glaube, in meiner momentanen Verfassung könnte ich es zerreißen und das möchte ich nicht.” Er schaute sie grinsend an.

Vic grinste zurück und machte sich daran, ihr Top loszuwerden. Es war ein Wickeltop, von daher konnte sie ihn verstehen, dass er nicht die nötige Ruhe dafür aufbringen würde.

Patrick kniete noch immer vor ihr und schaute ihr zu, wie sie sich entkleidete. Da sie einen hautfarbenen Spitzen-BH trug, war es ihm, als ob er ihre Kugeln ohne jegliche Stoffschicht sah. Ihm verschlug es den Atem und er richtete sich langsam auf und hob in anbetender Haltung seine Hände, um ihre vollen Hügel zu umfassen und zu streicheln. Da er alles spüren wollte, richtete er sich wieder auf seine Knie auf und zog langsam den BH nach unten, um sich endlich an ihren Warzen gütlich zu tun.

Vic durchrieselten Tausende von Schauern, als sie seine Lippen dort spürte. Er leckte an ihnen und knabberte daran, als sie feucht genug waren. Sie reckten sich ihm entgegen, sodass er wirklich keine Schwierigkeiten damit hatte, an ihnen ranzukommen. Wieder umfasste er sie mit seinen Händen, knetete sie, massierte sie, bis sie so schwer waren, dass es wehtat sie zu berühren. Und aus diesem Grund schrie sie jedes Mal auf, wenn er darüber leckte.

Patrick hob den Kopf, als er spürte wie unruhig sie war. „Tue ich dir weh?”, wollte er besorgt wissen.

Vic hatte ihren Kopf an die Wand gelehnt. Jetzt drehte sie ihn mühevoll in seine Richtung, um ihn anschauen zu können. Schwach nickte sie.

Patrick konnte es sich nicht erklären. „Aber ich berühre sie doch nur.”

„Das ist es ja gerade. Sie scheinen im Moment sehr sensibel zu sein. Mir kommt es so vor, als ob Tausend heiße Funken durch meinen Körper zucken, wenn du sie streichelst und küsst.” Sie lächelte ihm schwach zu.

Jetzt endlich verstand er und grinste sie an. „Soll ich dir ein Geheimnis anvertrauen?” Sie nickte leicht. „Was du fühlst, ist ganz normal. Und wenn du schon jetzt die ersten Symptome spürst, dann freue ich mich schon auf den Rest des Abends.” Und damit nahm er wieder eine Warze in den Mund und saugte kräftig daran.

Vic schrie so laut auf, dass ihm kurzzeitig die Ohren klangen und er nicht reagieren konnte. Ihr zum Beispiel mit einem atemberaubenden Kuss die Luft zu nehmen. Aber so konnte er sie einfach nur auffangen, da ihre Beine ihr den Dienst versagten. Patrick platzierte sie so, dass ihre Beine über seinen Oberschenkeln um seine Taille lagen und er sie ganz nah an sich hatte. Er drehte sich noch mit ihr um, sodass er mit dem Rücken an der Wand saß. Dann wischte er ihr mit dem Daumen die einzelnen Tränen weg, die ihr beim Ausbruch entwischt waren.

„Du Mistkerl! Das hast du extra so gemacht.” Mehr brachte sie im Moment noch nicht heraus, dafür fehlte ihr einfach der Atem.

„Schuldig im Sinne der Anklage.”, erwiderte er grinsend. Seine Hände wanderten schon wieder über ihren Körper und kamen auf ihrem Hintern zu liegen. Dann wiegte er sie sanft hin und her und immer wieder nah an sich heran. Wieder und wieder küsste er sie feurig, um sie von dem abzulenken, was seine rechte Hand zu tun gedachte. Denn diese wanderte zu ihren geheimsten Gefilden. Zuerst strich er an ihrem hosenbedeckten Oberschenkel entlang und ließ sie dann nach innen wandern. Leicht strich er über ihre Schnittstelle und massierte sie zärtlich.

Vic hatte schon mitbekommen, wohin seine Hand so gewandert ist und hieß ihn nach einer Weile willkommen. Das zeigte sie ihm, indem sie sich näher an ihn schmiegte und nach einer gewissen Zeit sich an seiner Hand rieb.

Patrick, der das spürte, biss fest die Zähne zusammen, als er merkte, wie sie durch die Hose warm wurde. Einladend warm. Ihm traten die Schweißperlen auf die Stirn. Es fiel ihm immer schwerer, sich zu konzentrieren, aber wenn er etwas angefangen hatte, dann will er es auch zu Ende bringen. Und in diesem Fall hieß es, sie wieder zu einem fantastischen Höhepunkt zu führen.

Vic wusste noch immer nicht, wie ihr geschah. In ihr schien etwas zu bersten, ein Gefühl von glühend heißen Funken und Blitzen, die durch ihren Körper zuckten. Sie presste sich fester an diese wunderbare Hand, die ihr dieses vollkommene Glück bescherte und suchte Patricks Mund. Er erwiderte ihren leidenschaftlichen Zungenkuss, der in etwas ausartete, was noch keiner kannte. Keiner von beiden konnte sich auf dieses Gefühl vorbereiten, denn es war noch unbeschritten.

Vic hatte ihre Hände um seinen Nacken gelöst und hinter ihm an die Wand gestützt, um sich etwas aufrichten zu können. Dann schaute sie ihm in die Augen, die geheimnisvoll glommen, als wenn sie etwas wüssten, was ihr noch verwehrt geblieben war. Aber sie wollte es unbedingt herausfinden.

„Du bist wunderbar.”, flüsterte sie ihm zu. Dann strich sie ihm zärtlich das Haar aus der Stirn, das sich dort leicht verfangen hatte. Weiter ließ sie ihre Finger erst nach einer Weile wandern, nachdem sie gespürt hatte, dass sein Herzschlag wieder etwas ruhiger geworden war.

Sie nannte ihn wunderbar? Nach diesem Erlebnis? Er konnte es nicht glauben. Freilich würde er sich wesentlich wohler fühlen, wenn sie endlich im Bett liegen würden, aber das konnte er ihr nicht sagen. Noch nicht. Erst wenn sie diesen Ort erreicht haben, dann konnte er ihr alles Obszöne zuflüstern, was er mit ihr und ihrem Körper anstellen würde. Aber erst dann! Eher nicht.

„Ich würde sagen, dass beruht auf Gegenseitigkeit, oder was meinst du?” Er schaute sie leidenschaftlich an, während er sie wieder an sich zog. Patrick gab ihr noch einen zarten Kuss, bevor er sich mit ihr aufrichtete.

Vic bekam etwas verspätet mit, dass Patrick sie mit sich zog, so sehr war sie noch von dem Kuss aufgewühlt. Sie kam wieder etwas zu sich, als sie bemerkte, dass Patrick sich seine Hosen auszog, die Shorts aber noch anließ. Doch diese überließen nichts der Phantasie und so war es unübersehbar, wie stark er für sie empfand. Vic konnte nicht anders, sie musste dort hinschauen. Sie hatte seine Größe ja schon einmal gespürt, damals als sie sich kennengelernt hatten und sie ihn spielerisch Big Foot genannt hatte. Doch jetzt war nichts Niedliches mehr daran; sie musste schlucken.

Patrick sah ihre leichte Angst, als sie seine Schwellung betrachtete. Er weiß, er könnte sie beruhigen, sie beschwichtigen, dass es nicht wehtun wird. Aber er weiß nicht, ob es der Wahrheit entspräche und er möchte sie nie anlügen müssen. Nicht in dieser Angelegenheit, eigentlich überhaupt nie. Sie ist zwar keine Jungfrau mehr, aber das galt nicht für ihre gequälte Seele. Da musste er sehr vorsichtig sein, durfte nichts tun, was sie wieder an die Vergangenheit erinnern würde.

Vic wusste irgendwie, dass sie ihn quälte und sie möchte es auch beenden. Aber sie weiß nicht wie. Wahrscheinlich musste sie ihm nur zeigen, dass sie keine Angst mehr hatte, dass sie bereit ist. Er musste wahrscheinlich denken, dass sie schon wieder in Trance ist, so versteinert wie sie dastand. Dabei ist sie nur sehr beeindruckt von seiner Männlichkeit. Freilich hatte sie ein bisschen Angst, was das Passen anging, aber ansonsten spürte sie keine Anzeichen davon, dass ihre Vergangenheit sie wieder einholte.

Sie schaute ihm in die Augen, damit er sehen konnte, wie ernst es ihr war und dann machte sie das, was als einziges seine Vorsichtigkeit und Bedachtsamkeit wegscheuchen könnte. Sie richtete sich auf Zehenspitzen auf und nahm sein Gesicht zwischen ihre Hände. Und da er so groß war und sie so klein, zog sie ihn in eine leicht gebeugte Position, denn Fliegen hatte sie noch nicht gelernt. Sie strich leicht mit ihren Lippen über seine, bevor sie sich mit ihrer Zunge Zugang verschaffte, was ihr auch nicht schwerfiel. Denn die hochgezogenen Mauern fielen augenblicklich, sofort schlossen sich seine Arme um ihre Taille und zogen sie an ihn.

Patrick konnte es nicht glauben. Sie hatte nie Angst vor ihm gehabt, dass hatte sie ihm gezeigt, als sie ihm in die Augen schaute. Wahrscheinlich war sie einfach nur von seiner Größe eingeschüchtert gewesen, dachte er voll männlichen Stolzes. Und da es ihm nun etwas ungemütlich wurde, so gebeugt zu sein, schloss er seine Arme fester um sie und zog sie an seinen Körper, sodass ihre Füße in der Luft baumelten. Aber sie war nicht passiv, sondern schlang sie um seine Taille. Wie in meinem Traum. Nur waren sie nicht auf einer großen Wiese, sondern in einer Suite mit einer ebenso großen Spielwiese, die man in Fachkreisen auch Schlafstätte nannte. Oder einfach gesagt, sie hatten ein wunderschönes Bett, das nur darauf wartete, benutzt zu werden. Und so ging er endlich mit schnellen Schritten zu dem eben genannten Möbel, aber unterwegs wurden sie beide von einer so qualvollen Reibung gequält, dass ihnen der Atem stockte. Denn sie hatte noch immer die Beine um ihn geschlungen und er trug nur dünne Shorts, die wahrhaftig kein Hindernis waren.

Endlich hatte er es bis zum Bett geschafft, wo er sie auf den Knien niederlassen konnte. Noch immer hingen sie zusammen, konnten sich nicht von den Lippen des anderen lösen. Vic zog sich kurz zurück, um ihm in die Augen zu sehen, auch Patrick tat das gleiche. Dann zog er sie wieder an sich und öffnete ihren BH vollständig, den er vorhin nur runtergestreift hatte, um ihre Brüste zu liebkosen, was er jetzt auch wieder nebenbei tat. Er konnte einfach nicht von ihr lassen. Und auch ihre Hände waren nicht mühselig. Sie berührten seinen Körper an allen Stellen, an denen sie rankam. Und das waren verflucht viele.

Patrick hielt es jetzt wirklich nicht mehr aus. Da Vic schon auf den Knien war, drückte er sie einfach rückwärts aufs Bett. Und da sie so gelenkig war, blieben ihre Füße noch immer unter ihr, während sich ihr begehrenswerter Körper nach oben wölbte, was ihre wundervollen Brüste zur Geltung brachte. Aber Patrick hatte jetzt keine Zeit für Spielchen, er packte sie an den Kniekehlen und zog ihre Füße hervor, was sie lachend geschehen ließ. Was ihn etwas frustrierte, war, dass sie noch immer ihre Hosen anhatte. Patrick schaute sie so eindringlich an und dann auf ihre Beine, dass sie es gar nicht missverstehen konnte. Doch Vic blitzte ihn kurz an und schloss ihre Beine. Dann hob sie sie an und wartete mit einem Lächeln.

Er konnte sie nur mit offenem Mund anstarren. Sie hatte wahrscheinlich nicht vor, in dieser Angelegenheit einen Finger zu rühren. Schön, dann eben nicht. Er machte sich sofort daran, ihr die hautengen Jeans vom Leib zu zerren. Denn für Feinarbeiten hatte er jetzt keinen Nerv. Vic fing an zu kichern.

Gesagt, getan. Binnen Sekunden lag Vic vor ihm, wie Gott sie schuf. Nun musste Patrick doch mal innehalten, um dieses Geschenk zu betrachten. Goldene Haut durch ihren ewigen Aufenthalt an der frischen Luft und in der Natur. Einen muskulösen Körper, der trotzdem so feingliedrig war, dass man um sie fürchten musste, wenn man sich auf sie legte. Eine schmale Taille mit wohlgerundeten Hüften und hohen angesetzten vollen Brüsten. Und dann diese lange Mähne goldblonden Haares, das sich gerade auf den Kissen ausbreitete. Und sie gehörte nur ihm.

Er gesellte sich zu ihr und legte sich auf sie. Durch sein Gewicht öffneten sich automatisch ihre Beine und umfingen ihn damit. Vic hatte ihre Hände an sein Gesicht gelegt und lächelte ihn selig an. Es ist alles in Ordnung. Keine Sorge, mein Freund. Patrick hatte sich auf einen Unterarm gestützt, um sie nicht ganz zu erdrücken, während seine andere Hand über ihren Körper strich.

Vic hatte nicht solche Sorgen. Für sie war alles in Ordnung. Sie genoss das Gefühl, seinen schweren Körper auf ihrem zu spüren. Es war alles so anders, als sie gedacht hatte. Keine Einengung, keine Gewalt, die Arme werden nicht festgehalten, die Beine nicht gewaltsam gespreizt. Und kein Monstrum versucht, in sie einzudringen. Während diese Gedanken durch ihren Kopf schossen, bemerkte sie gar nicht, wie sie in die dunkle Welt abglitt. Hinab zu den schrecklichen Erinnerungen, den bösen Erfahrungen, den gewalttätigen Männern und ehemaligen Freunden. Sie versteifte sich immer mehr.

Patrick bekam noch nichts von diesen Wandlungen mit, war zu sehr damit beschäftigt, ihrem wundervollen Körper zu huldigen. Er ließ seine Lippen ihren Hals entlang gleiten, verweilte kurz auf ihrer pulsierenden Ader und glitt weiter hinunter zu ihren Brüsten, die schon auf ihn zu warten schienen. Er saugte erst an einer Warze, um dann gemächlich zur anderen zu wandern. Er bemerkte aber schon dunkel, dass sie diesmal gar nicht auf ihn reagierte. Bei der ersten Berührung vorhin hatte sie geschrien, so sehr hatte es sie erregt. Aber jetzt nicht? Was ist los mit ihr? Er hob seinen Kopf und bekam fast einen Schreck.

Vic hatte die Augen fest zugekniffen, aber trotzdem flossen die Tränen ungehindert über ihre jetzt bleichen Wangen. Ihr ganzer Körper war versteift und sie fing an zu zittern.

„Vic.”, war alles, was er erstmal sagte. Er wartete auf ihre Reaktion. Und die kam augenblicklich, was er gar nicht gedacht hätte. Doch der Blick, den sie ihm zuwarf, war alles andere als liebevoll. Er war voller Hass und absolut tödlich. „Was ist los mit dir?”, fragte Patrick leise und gefühlvoll.

„Geh - sofort - runter - von - mir!!”, kam der eisige Befehl, Silbe für Silbe.

Rein impulsiv schüttelte er den Kopf und drückte sie stattdessen fester an sich. Er weiß, wenn er sie jetzt losließe, dann war alles umsonst. Das musste jetzt sofort geklärt werden, in dieser Situation, in dieser Stellung.

Vic versteifte sich noch mehr und versuchte, eine Faust zu heben. In dem Augenblick drehte sich Patrick mit ihr herum, sodass sie auf ihm lag. Vic könnte jetzt fliehen, aber sie tat es nicht. Will sie mich schlagen? Um dem zu entgehen, schlang er seine Arme um sie und zog sie zu sich nieder. Sie war auf ihm, aber trotzdem gefangen. Das gefiel ihr nicht. Wieder versteifte sie sich und zog die Stirn kraus. Patrick ließ sie augenblicklich los und schaute sie an. Vic hatte die Fäuste noch erhoben. Er wartete einfach nur ab.

Vic wusste einfach nicht mehr, was in ihr vorging. Eben noch war sie so erfüllt gewesen von den erregenden Gefühlen seiner Berührungen und im nächsten Augenblick war sie so hasserfüllt gewesen, weil sie an sie gedacht hatte. An diese Unmenschen, die eigentlich schon fast hinter Gitter sitzen und zumindest einer sich nicht einmal getrauen dürfte, sie anzusehen. Und jetzt saß sie auf Patrick und staunte nicht schlecht. Er hatte sich ihrem kalten Befehl verweigert und war bei ihr geblieben. Hatte sie nicht allein gelassen und dafür war sie ihm ewig dankbar. Das zeigte sie ihm auch unverzüglich. Sie küsste ihn, langsam und zärtlich, dabei stützte sie sich auf seiner Brust ab, um sich zu ihm runterzubeugen.

Patrick machte keine Bewegung und traute ihr nun mehr leicht. Sie scheint sich wieder gefangen zu haben, aber er möchte heute eine Erklärung. Es kann ja nicht so weitergehen. Jedes Mal das gleiche, das hielt er nicht mehr lange aus. Irgendwann explodiert er. Aber wahrscheinlich wäre es noch schlimmer, wenn er schon in ihr gewesen wäre und sie hätte dann einen Anfall bekommen. Dann wäre es nämlich um ihn geschehen, dann könnte er in ein Kloster gehen. Das wäre in solch einem Fall der sicherste Ort für. Er wäre dann keinen Qualen mehr ausgesetzt.

Vic bemerkte sein leises Misstrauen und konnte ihn auch verstehen. Sie lehnte sich zurück, aber plötzlich spürte sie seine Beine, die er angezogen hatte. So wurde sie wieder nach vorne gedrückt, in seine Richtung. Sie schaute ihn an. „Ich hatte doch nicht vor, wegzulaufen und dich allein zu lassen. Das mache ich nicht. Müsstest mich doch kennen.”, versuchte sie ihn spielerisch zu beruhigen.

Aber die Beine verschwanden nicht. Patrick hatte einen entschlossenen Ausdruck in den Augen. Er steckte sich sogar ein Kissen unter den Kopf und verschränkte die Arme. Er lag zwar unter ihr, aber er hatte trotzdem einen hochmütigen Gesichtsausdruck.

Vic atmete frustriert aus und begann ihre Erklärung. „Es lag vorhin nicht an dir. Im Gegenteil. Du wusstest doch, dass du mich erregst. Ich hatte vorhin nur gedacht, dass es nicht so ist, wie damals mit den Kerlen.” Und dann erzählte sie ihm ihre Gedanken, die ihr vorhin durch den Kopf geschossen waren. Und warum sie so gehandelt hatte.

Sein eitler Gesichtsausdruck verschwand allmehlig und machte einem einfühlsamen Platz. Auch die Arme lösten sich und legten sich auf ihre Hüften. Er hielt sie einfach nur fest und schaute sie an. Dann zog er sie an sich und gab ihre einen Kuss.

„Ist jetzt endlich alles überstanden? Lange halte ich das nämlich nicht mehr aus. Ich bin nur ein Mann aus Fleisch und Blut und nicht aus Stein, auch wenn sich vielleicht manche Körperteile so anfühlen mögen.” Damit hob er seine Hüften an und stieß gegen sie, damit sie endlich verstand, was sie ihm antat.

Vic erschrak so sehr, dass sie wirklich vom Bett gefallen wäre, hätte Patrick nicht noch seine Klammern um ihr gehabt. Er drückte fester zu, damit sie so sitzen blieb und nicht noch mehr verrutschte. Das würde seiner Männlichkeit nicht gerade zugutekommen.

Patrick zog wieder seine Beine an, aber diesmal noch ein bisschen näher. Er stieß mit seinen Knien an ihren Hintern und zwang sie noch ein Stück näher zu ihm. Sie ließ es willig geschehen, denn verstehen konnte sie es. Ihr ging es ja nun nicht anders. Auch wenn sie keine guten Erfahrungen damit hatte, so spürte sie doch im Unterbewusstsein, dass etwas mit ihrem Körper passierte. Und ohne darüber nachzudenken, ließ sie sich auf seinem Körper vor und zurück gleiten, rieb sich an ihm. Ihr schossen glühend heiße Blitze durch den Körper, von den Brüsten, die sich so sensibel an seinem Brustkorb rieben, ihre geheimsten Gefilde, die sich an den seinen erfreuten, bis hin zu den Zehen, die jetzt prickelten, als hätte sie zu lange im Schnee gestanden. Sie spürte die Schauer, die durch Patricks Körper rannen und sie bemerkte wieder den rauen Griff um ihre Hüften, die versuchten, sie aufzuhalten.

„Hör endlich damit auf!”, ächzte er. „Oder ich bin schneller in dir, als du es dir wünschen oder vorstellen kannst.”

Vic hielt kurz inne, um dieser Stimme zu lauschen, dann setzte sie ein Lächeln auf, das ihn auch schon fast umbrachte, und fuhr fort, ihn weiter zu quälen und um den Verstand zu bringen. Wieder hörte sie ein Stöhnen und kicherte. Sie machte noch eine Weile weiter, ehe sie ihn dann erlöste. Sie rutschte an seinem Körper weiter hinunter, sodass sie sich nicht mehr berührten.

Patrick musste ein weiteres Stöhnen unterdrücken, weil sie ihn trotz allem noch berührte, wenn auch nur aus Versehen. Er hob seine Augenlider, um sie zu beobachten. Sie hockte auf seinen Unterschenkeln und schaute ihn unter gesenkten Wimpern her an. Die Hände hatte sie auf seine Oberschenkel gestützt. Sie will ihm doch nicht weitere Qualen bereiten, oder doch? Das würde er nicht aushalten. Und zweitens wäre es noch viel zu früh, das könnte er gar nicht von ihr verlangen.

So in seine Gedanken versunken, merkte er erst verspätet, dass ihre Fingerspitzen auf ihn zu krochen. Ganz langsam und vorsichtig. Er öffnete wieder seine Augen und schon atmete er wieder abgehackt. So wie ihre Finger gekrochen waren, so kam auch ihr Körper wieder auf ihn zu. Sie beugte sich vor, bis sie mit ihren Lippen wieder bei seinen waren. Dann gab sie ihm einen so schmelzenden Kuss, dass er Wachs in ihren Händen war. Ihre Lippen glitten über seinen Oberkörper, doch plötzlich verschob sich sein Wahrnehmungsvermögen. Seine ganze Konzentration richtete sich auf ihre Daumen, die sich in seine Shorts gehakt hatten.

Vic hatte bemerkt, dass er nicht mehr ganz bei der Sache war und löste sich von seinen Lippen. Sie schaute ihm in die Augen, dann lächelte sie. „Die brauchen wir doch nicht mehr, oder?”

Und während er noch verneinte, zog sie ihm quälend langsam die Shorts vom Leib. Der Bund blieb kurz an ihm hängen und sie stieß ein kleines Lachen aus, während er nur wieder Stöhnen konnte, was sich in ein erstauntes Keuchen steigerte, als sie plötzlich auf ihm saß.

Patrick konnte nicht mehr länger warten. Zu sehr hatte sie ihn jetzt gequält und hingehalten. Er umklammerte ihre Hüften mit einer Hand, während die andere prüfte, ob sie noch feucht war. Er stöhnte auf, als er ihre Nässe spürte. Mein Gott, sie war mehr als bereit für ihn. Dann bog er ihre Hüften leicht nach vorn und drückte sie gleichzeitig nach unten. In dem Moment hob er seine Hüften wieder an und drang vorsichtig in sie ein. Vic erstarrte kurz, wohl in einer Erinnerung gefangen. Und Patrick hielt auch inne. Er war jetzt so weit gekommen, da konnte er auch noch die paar Minuten aushalten. Himmel, sie ist so eng. Und dann spürte er, wie sie sich entspannte und sich an ihn schmiegte. Er atmete tief ein und drang weiter vor. Dabei hielt er ununterbrochen mit ihr Augenkontakt. Er sah jede Regung auf ihrem wunderschönen Gesicht.

Vic spürte sein Drängen, spürte wie sie sich weitete, spürte seine Härte. Mein Gott, er ist so groß. Sie hatte kurz Angst gehabt, aber jetzt hatte sie sich an ihn gewöhnt. Sie genoss das Gefühl, auf ihm zu sein, ihn zu reiten. Vic stützte sich auf seiner Brust ab, als sie sich auf ihm hob und senkte. Sie wurde immer schneller, warf ihre Mähne auf den Rücken. Sie fing an zu Stöhnen, als die ersten Regungen ihren Körper durchfluteten. Sie schrie auf, als die ersten Wellen sie durchströmten. Und plötzlich war sie unter ihm begraben. Spürte sein Gewicht auf ihrem. Und diesmal hatte sie keine Angst. Sie war nur noch in ihren Gefühlen gefangen.

Patrick hatte ihre ersten Kontraktionen gespürt und wollte sie noch ein bisschen länger auskosten. Und das konnte er nur, wenn er jetzt die Kontrolle übernahm. Sie war so schnell vorgeprescht, dass er ihr keinen Einhalt gebieten konnte. Anscheinend hatte sie es genauso gebraucht wie er. Brauchte es noch immer, wenn er ihre wiegenden Hüften, die unter ihm kreisten, nicht missverstand.

„Bitte!”

„Gleich, meine Kleine!”, flüsterte er beruhigend. Sie war noch unerfahren, aber sie hatte die richtigen Leidenschaften. Sie waren nicht zerstört worden. „Nur noch ein bisschen.” Auch er musste sich zurückhalten, denn wenn es nach ihm ginge, dann wäre er schon am Ziel. Aber das konnte er heute nicht mit ihr machen. Später vielleicht, aber nicht heute. Da würde sie nur Angst bekommen. Und so hielt er sich noch ein Stück zurück. Langsam bewegte er seine Hüften weiter, drang immer wieder sanft in sie ein.

Wieder stöhnte sie auf. Vic packte seine Haare und zog ihn daran zu sich runter. Sie übersäte ihn mit Küssen, dass ihm Hören und Sehen verging. Dann drückte sie ihn wieder nach oben, damit sie ihm ins Gesicht sehen konnte. „Bitte, ich brauche dich!” Patrick schüttelte den Kopf. „Du brauchst doch nicht sanft zu sein.”, lockte sie ihn weiter. „Ich will deine wilde Seite. Ich halte es nicht mehr aus!” Zum Zeichen hob sie wieder ihre Hüften und das so heftig, dass sie ihn fast runter warf. Wie verrückt kreisten ihre Hüften. Ihre Nägel bissen in seinen Rücken und fuhren darüber. Morgen würde er total zerschunden aussehen, aber das war ihm im Moment egal.

„Ich würde dir wehtun und das will ich nicht. Ich habe zu viel Energie aufgebaut. Wenn ich die jetzt loslasse, dann verfluchst du mich morgen.” Er schaute ihr eindringlich in die Augen, damit sie verstand, wie ernst es ihm ist. Als Antwort krampfte sich ihr Innerstes um sein Glied zusammen, damit er spürte, wie ernst es ihr ist.

Mehr Antwort brauchte er nicht. Mit entschlossenem Gesichtsausdruck zog er sich zurück und kam sehr schnell wieder. Er rammte sich in sie. Vic japste erschrocken auf, doch diesmal hielt er nicht inne. Er kam immer wieder und das immer stärker als vorher. Patrick hatte, wie es scheint, jedes Gefühl verloren. Er rammte sich entschlossen in sie, hielt ihre Hüften in einem eisenharten Griff umklammert. Vic kam gar nicht mehr dazu, ihre Hüften zu heben, denn er rammte sie in die Matratze, dass sie morgen bestimmt einen Abdruck sehen werden. Sie spürte, wie sich in ihrem Inneren alles zusammenzog. Wieder rannen die Wellen durch ihren Körper, sie spannte sich immer mehr an. Auch spürte sie, wie Patrick immer schneller zustieß. Auch er schien kurz davor zu sein. Sie war ihm nicht böse, denn sie hatte es ja so gewollt. Sie schlang ihre Arme um seinen Nacken und drückte ihn fest an sich, als er einen rauen Schrei ausstieß. Sie spürte, wie er sie heiß ausfüllte. Patrick presste sie fest an sich.

Nach einer Weile hob er den Kopf und schaute sie an. „Es tut mir so leid, meine Kleine.” Mehr brachte er noch nicht hervor. Er senkte seinen Kopf an ihre Stirn. Sie spürte, wie ihre Wangen nass wurden. Verwirrt hob sie seinen Kopf. Er weinte tatsächlich. Sie lächelte ihn an und wischte seine Tränen weg. „Nun, mir tut es nicht leid.”, erwiderte sie leise.

Patrick hob verwirrt den Kopf weiter. „Wie kann das sein? Ich muss dir doch wehgetan haben. Du hast geschrien.”

„Ja, vor Freude. Du musst doch bemerkt haben, dass du mir eine große Freude bereitet hattest. Wenn es wirklich wegen Schmerzen gewesen wären, dann hättest du doch innegehalten, oder?” Sie streichelte ihm noch immer die Wangen, die Beine hatte sie um seine Hüften geschlungen, während sich ihre noch immer ein wenig hoben und senkten. Sie war noch immer in Aufruhr.

„Da bin ich mir nicht sicher. Ich war außer Kontrolle, nicht fähig, inne zu halten, selbst wenn ich es gewollt hätte.”, erwiderte er leise und schuldbewusst. Er konnte ihr nicht in die Augen sehen.

Vic drehte sein Gesicht wieder in ihre Richtung, damit er sie anschauen musste. „Es war so schlimm, dass ich es gern noch einmal tun möchte. Was hältst du davon?” Sie wackelte mit den Augenbrauen, wie es eigentlich seine Art ist und hob ihre Hüften an, um sich an ihm zu reiben.

Patrick schaute sie ungläubig an. Konnte das wahr sein? Dass sie ihm für seine Grobheit verzieh? Aber anscheinend hatte sie es gar nicht für grob empfunden. Und was ihn am meisten erstaunte, war, dass sie es noch einmal wollte.

Er erschauerte, als sie ihre Hüften noch einmal hob, um ihn zu animieren. Das wird ihr nicht schwerfallen, denn er war noch immer in ihr und noch immer hart. Er konnte es kaum glauben, aber es ist so. Er hatte genügend Kraft aufgebaut während der zwei Jahre und nicht einmal Hand an sich gelegt. Gut, nur einmal, als er diesen Traum in Martins Auto hatte. Aber der war ja auch die Härte gewesen. Und irgendwann erfüllt er sich, das schwor er sich.

Vic spürte, dass er noch steif war und wunderte sich ein bisschen. Aber eben nur ein bisschen. Sie war froh, dass er noch immer konnte. Nicht das sie ihn für schwach hielt, im Gegenteil. Sie würde es nur nicht mehr solange aushalten können, bis er wieder soweit wäre.

Plötzlich drehte sich Patrick mit ihr um, sodass sie wieder auf ihm war. Dann packte er sie um die Hüften und hielt sie fest. Er richtete sich auf, sodass er auf den Knien war und sie saß auf seinen Oberschenkeln, die Beine um seine Taille geschlungen, den Busen fest an seine Brust gepresst. Sie holte erschrocken Luft, denn diese Stellungsänderungen hatten sich auch in ihrem Inneren ausgewirkt. Es waren köstliche Reibungen gewesen und auch Patrick musste sie gespürt haben, denn er biss schon wieder die Zähne zusammen.

„Das ist aber deine Schuld gewesen, wenn du dich jetzt gepeinigt fühlen solltest.”, hielt sie ihm vor.

„Du willst ... du willst mir doch nicht sagen, dass du nicht auch so fühlst.”, presste er hervor.

„Oh doch, natürlich.” Sie lächelte ihn an und wischte ihm über die Stirn, auf der sich schon wieder ein paar Schweißperlen gesammelt hatten. Dann zog sie seinen Kopf zu sich und küsste ihn. Ihre Zunge umschmeichelte seine Lippen, ehe sie in seinen Mund fuhr, um seine Zunge zu suchen. Er gesellte sich zu ihr, vollführte einen Tanz, der schnell zu einem Kampf wurde, aus dem beide als Sieger hervortraten.

Patrick hielt es schon wieder nicht mehr aus und wiegte ihre Hüften hin und her. Vic erschauerte und zog seinen Kopf von ihren Lippen fort. Fragend schaute er sie an. Sie lächelte ihn an, dann zog sie seinen Kopf an ihren Busen, damit er ihnen besondere Aufmerksamkeit schenken konnte. Patrick lachte kurz auf und kam dann ihrem Wunsch nach, und das sogar sehr gerne.

Vic war ja noch nie schüchtern gewesen und sie hatte die leichte Befangenheit, die ja normal ist, schnell abgelegt und ist zu ihrer alten Kühnheit zurückgekehrt. Sie hatte bemerkt, dass sie dadurch schneller ihre Wünsche erfüllt bekommt, nach denen sie sich sehnte. Und auch jetzt genoss sie es unendlich, von ihm verwöhnt zu werden. Sie hatte sich nach hinten gebeugt, damit er besser rankam und keinen steifen Hals bekam, und stützte sich auf ihren Armen auf. Dadurch veränderte sich auch wieder ihre Stellung und mehr als je zuvor machte sich seine Härte und Stärke in ihr bemerkbar. Da auch Vic es nicht mehr aushielt, blieb sie nach hinten gebeugt und schob sich wellenartig immer wieder an Patrick heran. Sie spürte, wie er immer wieder aus ihr herausglitt und wenn sie zu ihm kam, sich wieder in sie hineinbohrte.

Patrick stöhnte auf, als sie in dieser Position die Initiative ergriff. Jetzt standen ihm keine Schweißperlen auf der Stirn, sondern es floss in Strömen über seinen Körper, seinen Rücken, seine Schläfen hinab. Er ergriff ihre Hüften und klammerte sich an ihnen fest, um sie zu einem noch schnelleren Rhythmus zu animieren. Ihr ganzer Körper spannte sich zu einem Bogen, wenn sie auf ihn zurollte und ihre Gier und Zügellosigkeit ließen auch ihn immer wilder werden. Und so packte er sie noch fester um die Hüften und zog sie mit einem Ruck nach vorn. Ihre Mähne flatterte, als sie an seinen Brustkorb prallte und kurz aufkeuchte.

Vic wurde immer schwerer und hatte das Gefühl zu bersten, als sie endlich die ersten Kontraktionen in ihrem Leib spürte. Sie hatte fast keine Kraft mehr und ließ sich die letzten Sekunden von ihm leiten und überwältigen. Ließ ihn machen, was er wollte. Sie würde ihm bereitwillig folgen, wenn nur diese qualvolle Lust endlich ein Ende nehmen würde. Und dann spürte sie es und ließ sich noch einmal nach hinten fallen, getragen von ihrem Beschützer, der sie stützte.

Patrick neigte sich nach vorne, als sie sich in ihrer höchsten Lust nach hinten fallen ließ, einen Schrei ausstieß und auch nicht mehr die Kraft besaß, sich auf den Armen abzustützen. Sie hatte ihre Arme ausgebreitet und lag von ihm gestützt wie ein gefallener Vogel da. Patrick hatte sich auf die Knie gestützt, auch er stöhnte laut auf, den einen Arm neben ihrem Körper auf die Matratze gestemmt, während der andere in ihrem Rücken lag und sie hielt. Dann ließ er sie vorsichtig auf das Bett sinken und legte sich zu ihr, noch immer mit ihr verbunden. Beide atmeten schwer und hatten Mühe, Luft in ihre Lungen zu bekommen. Patrick schmiegte seinen Mund an ihren Hals, wo noch immer ihr Puls ein Stakkato schlug und ihre Haut zum Vibrieren brachte. Sie erschauerte, als sie seinen Kuss an ihrer Halsbeuge spürte und seine Zähne an ihrer zarten Haut knabberte.

Patrick drehte sich auf den Rücken und zog sie mit sich, aber sie hatte noch nicht die Kraft, sich aufzusetzen und so blieb sie auf ihm liegen, ein Bein vertraulich zwischen seine geschmiegt. Nach ein paar Minuten war sie eingeschlafen, Patrick spürte es an ihren regelmäßigen Atemzügen. Auch hielt sie ihn nicht mehr umklammert, sodass er vorsichtig aus ihr herausgleiten konnte. Er legte sie sanft zur Seite und stieg aus dem Bett. Dann deckte er sie fürsorglich zu und ging nackt, wie er war, durch die Suite und holte den Eiskübel mit der Flasche Wein. Die Eiswürfel waren noch nicht geschmolzen und so genehmigte er sich einen kühlen Schluck, hielt das Glas an seine Stirn, um sie abzukühlen. Aber es half nichts. Er war noch immer in Wallung, konnte einfach nicht genug von ihr bekommen. Und es reichte auch nicht für heute, er wollte sie unbedingt noch einmal besitzen, aber jetzt möchte er sie etwas ausruhen lassen.

Er nahm den Flaschenkühler mit ans Bett und stellte ihn ab. Dann schlüpfte er wieder unter die Decke und schmiegte sich an sie. Vic wachte von der Bewegung noch einmal auf und blinzelte ihn an.

„Hallo meine Süße.”, flüsterte er ihr zu. Er schlang einen Arm um ihre Schulter und zog sie an sich. Sie kam auf seiner Brust zu liegen, legte eine Hand darauf und schaute ihn an. „Es war wundervoll.”, brachte sie leicht heiser heraus.

Patrick, der das hörte, musste leicht schmunzeln. „Zu laut geschrien, meine Kleine? Hier, nimm einen Schluck.” Damit hielt er ihr das Glas mit der erfrischenden Flüssigkeit an die Lippen.

Vic rührte sich nicht, sondern ließ sich umsorgen. Sie nahm einen begierigen Schluck, aber in ihrer Gier verschüttete sie auch die Hälfte. Ein Tropfen lief ihre Kehle entlang und kühlte auf verführerische Weise ihren Hals.

Patrick verfolgte den Tropfen mit den Augen und beobachtete, wie er sich einen Weg zu den Brüsten bahnte. Der Wein hinterließ seine Spuren, denn ihre Knospen richteten sich bei diesem herrlichen Gefühl wieder auf und schienen ihn zu locken. Der Tropfen Wein ist inzwischen in der Mitte ihres Busens angekommen. Aber hier endete der Weg. Patrick hatte sich über sie gebeugt und leckte nun langsam und überaus zärtlich den Tropfen weg, der sie so erschüttert hatte. Vic lehnte sich an ihn und wollte ihn schon wieder zu etwas animieren, aber er drängte sie langsam und bestimmt in die Kissen zurück. Dann lehnte er sich ebenfalls wieder zurück und schaute sie an.

„Du würdest mich morgen hassen, wenn ich jetzt wieder über dich herfalle. Du brauchst Ruhe und außerdem möchte ich nicht, dass du zu wund wirst.” Er küsste ihre Augenlider, ihre Nasenspitze und schließlich ihren Mund. Er vollführte noch einmal einen wahnsinnigen Zungenkuss, ehe er von ihr abließ und sich neben sie legte. Patrick legte seinen Arm um ihre Schulter und zog sie wieder an seine Brust. „Schlaf gut, meine Kleine.” Dann löschte er das Licht.