Er schlief ein und fing an zu träumen. Und wie seine derzeitige Situation ist, garantiert nichts Jugendfreies. Woran er vorhin gedacht hatte, wurde jetzt Realität. Er wusste, dass er träumte, aber es war so echt, dass ihm der Schweiß auf die Stirn trat. Er fing an zu stöhnen, als ihn die ersten Bilder durchzuckten.

Als Martin das hörte, hielt er kurz an, um sich zu vergewissern, dass mit ihm alles in Ordnung ist. Er weckte ihn nicht auf, da er ihm die Freude lassen wollte. Da wird er einiges träumen, dachte er sich, denn sie fuhren eine knappe Stunde. Er setzte den Blinker und fuhr weiter.

Währenddessen fand sich Patrick auf einer Wiese wieder. Er ging ein Stück und hielt dann unvermittelt inne, da er das Gefühl nicht loswurde, dass er beobachtet wurde. Er drehte sich um und bekam große Augen. Da kam Vic auf ihn zu, mit nichts als einer langen Kette bekleidet, an der ein kleines Kreuz hing. Sie schenkte ihm ein verträumtes Lächeln und kam mit einem solch lasziven Hüftschwung auf ihn zu, der ihn schwindeln machte. Kurz bevor sie ihn erreichte, streckte sie die Arme aus, damit er sie umfangen konnte. Sie hatte eine tolle Figur: einen vollen Busen und eine schöne schmale Taille, die sich in wohlgerundete Hüften ausweitete. Und lange Beine, trotz, dass sie so klein war. Es fiel einfach nicht auf bei dieser Selbstdarstellung.

Endlich konnte er sie in den Armen halten und streicheln. Und richtig küssen, sie besinnungs- und atemlos küssen, wie er es schon immer wollte, er sie aber nicht erschrecken durfte. Sie war allerdings nicht so scheu, wie er es erwartet hatte. Kühn strich sie mit ihren Händen über seinen Körper. Dabei streifte sie sein Muskelshirt nach oben und über seinen Kopf, bevor sie es achtlos auf die Wiese fallen ließ. Dann wandte sie sich seinem nackten Oberkörper zu und streichelte ihn. Hier und da zupfte sie an ihm oder kratzte ihn leicht. Am intensivsten beschäftigte sie sich mit seinen Brustwarzen, wie er es gern bei ihr gemacht hätte, aber sie ließ ihn gar nicht zum Zuge kommen. Sie leckte und knabberte an ihnen, bevor sie sie in den Mund nahm und an ihnen saugte, mit immer stärker werdendem Druck.

Sie machte ihn wahnsinnig. Er hielt es nicht mehr aus und zog sie an seine Brust, damit sie still hielt. Vic verlor den Boden unter den Füßen und machte das Beste daraus. Sie schlang ihre Beine um seine Hüften, damit sie einen besseren Halt hatte. Dadurch öffnete sie sich ihm noch mehr und er spürte ihre feuchte Wärme an seinem Unterkörper, der pochte und pulsierte wie eine Magmakammer. Sie musste nur noch gezündet werden. Und bei ihm fehlte nicht mehr viel, damit das passierte, was bei einem Vulkan geschieht, wenn er zu großen Druck aufgebaut hatte.

Wie aus eigenem Antrieb rieb sie sich an ihm, indem sie die Beine fester um ihn schlang, sich an seine Schultern klammerte und immer wieder auf ihn zurollte wie eine Welle. Sie hatte den Dreh wahrhaftig raus und trieb ihn auf einen Abgrund zu. Er spürte, wie er noch härter wurde, wie es ihm fast die Hose zerriss.

Vic nahm einen Arm von seiner Schulter und streichelte weiter seinen Körper; überall, wo sie rankam. Währenddessen küsste sie ihn, als ob es gelte, ihm die Luft aus den Lungen zu saugen. Und dann stieß er wirklich den Atem aus, als er merkte, wie ihre Hand nach unten kroch. Sie war bei seinem Bund angekommen. Eine Hälfte in ihm betete, dass sie es dabei beließ und nicht weiter forschte, während die andere es sich wünschte, dass sie ihn umschloss.

Zum Glück konnte sie nur die Gedanken lesen, die sich eindeutig in die sexuelle Richtung bewegten, denn er spürte, wie ihre Hand sich um ihn schloss. Patrick holte zischend Atem zwischen zusammengebissenen Zähnen, während sie ihn streichelte. Noch zärtlicher als seinen Oberkörper. Er schloss die Augen, in solch einem Aufruhr waren seine Sinne. Er konnte kaum denken, so sehr nahm es ihn mit, auf diese Weise von ihr liebkost zu werden.

Als er die Augen wieder öffnete, war alles verschwommen. Er schüttelte den Kopf, schloss kurz seine Augen, um wieder klar sehen zu können und öffnete sie dann wieder. Patrick erblickte einen Wald, dunkel und geheimnisvoll. Rings um ihn standen dicke Stämme und da sie ihn noch immer mit den Beinen umfing, ging er schnurstracks auf einen zu und presste sie dagegen. Und das so fest, dass sie kurz wimmerte und ihn dann noch wilder küsste. Er stand ihr natürlich in nichts nach und erwiderte den alles verschlingenden Zungenkuss.

Da er sie auch leiden lassen will, sich windend in ihrer Qual und dann endlich Erlösung findend, löste er langsam ihre Beine von seinen Hüften und stellte sie wieder auf den Boden. Ihre Füße versanken sofort im weichen Moos, was sie kichern ließ. Doch gleich darauf stöhnte sie auf, da er endlich ihre Brüste umfing und mit ihnen spielte. Er knetete sie sanft, um dann etwas fester ihre Warzen zu umfahren und sie schließlich leicht zu drücken, sodass sie zusammenzuckte. Nicht vor Schmerz, aber vor Lust und Gier und einer schier übermenschlichen Begierde, die nicht zu stoppen ist.

Er küsste sie wieder und wieder und glitt schließlich an ihr hinunter. Angefangen an ihrem Hals, zu ihrem Ohr, um kurz dort zu verweilen und sie zu necken, legte er eine feuchte Spur. Dann glitt er tiefer, umfuhr ihr Schlüsselbein und kam wieder bei ihren Brüsten an, denen er aber diesmal nur leichte Beachtung schenkte, denn er hatte ein wesentlich erstrebenswerteres Ziel im Sinn.

Vic war kaum noch zu bremsen. Sie hatte die Arme über ihren Kopf gereckt und dort einen dicken Ast gefunden, an dem sie sich festhalten konnte, da ihre Beine schon wieder sehr schwach geworden sind. Sie stöhnte, als ob ihr Leben davon abhinge und wand sich in seinem leichten Griff, um dieser süßen Folter irgendwie entkommen zu können. Doch er hielt sie nichtsdestotrotz unerbittlich fest.

Endlich war er in ihren unteren Regionen angekommen und kniete nieder, wie um sie anzubeten. Allerdings wäre sie es auch wert gewesen. Er umfasste ihre Hüften fester, damit sie ihm ja nicht entglitt, wenn er jetzt mit seinem ganz persönlichen Werk begann. Leicht spreizte er ihre Beine, um besser an ihr süßes Geheimnis zu kommen und sie alles fühlen zu lassen. Zuerst küsste er noch einmal ihren kleinen süßen Bauch, ehe er sich endgültig an ihr labte. Vorsichtig teilte er sie, um dann langsam seinen Mund an sie zu bringen. Bei der ersten Berührung spürte er, wie sie zusammenzuckte. Sofort festigte er seinen Griff noch mehr; ihm war es im Moment egal, ob sie davon blaue Flecken bekommen würde. Er möchte ihr nur die größte Lust schenken, die es auf der Erde gibt und die ein Mann einer Frau schenken konnte. Sie stieß einen Schrei aus, als er mit der Zunge in sie glitt, langsam und bedächtig. Er wollte alles von ihr spüren, ihre sanfte Beschaffenheit, wollte alles von ihr schmecken. Ihm war, als koste er Erdbeeren mit Sahne, so süß war sie. Er wollte mehr von ihr. Aus diesem Grund wanderte seine Hand ihren Oberschenkel entlang, umfasste ihn und legte ihn über seine Schulter, damit sie sich ihm noch mehr öffnete. Doch das reichte ihm nicht. Da Vic sich noch immer an ihrem äußerst stabilen Ast klammerte, konnte er auch das andere Bein über seine breiten Schultern legen, sodass sie richtig offen für seine Liebkosungen war. Endlich konnte er sie noch tiefer, noch intensiver schmecken, noch leidenschaftlicher streicheln. Patrick war nicht mehr sanft zu ihr, sondern sehr fordernd. Er saugte an ihr wie ein Wahnsinniger, knabberte an ihrer Perle, biss leicht hinein und leckte wieder darüber.

Vic stieß einen Schrei nach dem anderen aus, klammerte sich an ihren Ast, sodass die Rinde herunterrieselte und verkrampfte sich immer mehr um seine Schultern. Als er dann noch einen Finger in sie stieß, konnte sie nur noch nach Luft schnappen und laut stöhnen. Eine Hand ließ den Ast los und legte sich um seinen Kopf, verkrallte sich in seinem Haar und zog ihn noch fester an sich. Der junge Mann kam der Aufforderung nur zu gern nach.

Endlich spürte er ihre ersten rhythmischen Kontraktionen, wie sie sich um seinen Finger zusammenzog. Gleich darauf hörte er einen markerschütternden Schrei, den sie ausstieß, sodass alle Vögel verschreckt aus den Bäumen flatterten. Dann sank sie ermattet an den Stamm. Er bemerkte, wie sich ihre Beine entspannten und lockerten.

Patrick schloss kurz die Augen. Als er sie wieder öffnete und sich aufrichtete, befand er sich in seinem Arbeitszimmer. Genauso wie er es sich vorgestellt hatte, lag auf seinem Schreibtisch Papierkram und wie er es sich gewünscht hatte, fegte er alles auf den Fußboden und legte sanft seine Geliebte nieder. Wieder küsste er sie, ließ seine Zunge in ihren Mund gleiten, ließ sie sich selbst schmecken. Sie schnurrte vor Wonne und schlang ihre glatte Zunge um seine, tat es ihm gleich. Er hielt es nicht mehr aus. Mit einem einzigen Stoß rammte er sich in sie; Vic schnappte nach Luft und umschloss seinen Nacken, so fest, dass er befürchtete, sie würde es ihm brechen. Doch zum Glück ließ sie dann ein Stück nach, sodass er sich endlich bewegen konnte, wie er es wollte.

Er war so geladen, dass er Angst hatte, dass in ein paar Sekunden alles vorbei wäre. Mit größter Anstrengung gelang es ihm, seinen aufgepumpten Körper unter Kontrolle zu bringen. Patrick glitt rhythmisch in sie hinein und wieder hinaus, in einem stetigen Einklang mit der Seele. Vic hatte ihre Beine um seine Taille geschlungen und wölbte sich jedem Stoß entgegen.

Patrick spürte, wie er kam und stieß sie schneller und heftiger. Er stöhnte und warf den Kopf in den Nacken, immer wieder. Die Sehnen an seinem Hals traten hervor, pochten wie wild.

Jemand tippte ihm auf die Schulter. Zuerst merkte er es gar nicht, doch dann schaute er über die Schulter und erblickte Martin. Patrick schüttelte den Kopf und wandte sich wieder um, doch seine Vic war verschwunden. Dann blickte er wieder zu Martin, der ihn unverschämt angrinste. Aber in seinen Augen war eine leichte Spur von Sorge zu sehen.

Als Patrick die Situation endlich begriff, schrie er auf und stieg aus dem Wagen. Er schrie immer noch, rannte hektisch hin und her und blieb wieder beim Wagen stehen. Dort schlug er auf das Dach ein, bis man eine Delle sah. Dann legte er den Kopf auf die Arme und holte Atem. „Wie kannst du mir das antun? Ich war kurz davor! Nur noch ein Stoß. Gott verdammt nochmal!” Er schrie immer noch oder schon wieder?

Martin kam um das Auto rum und legte seinem Kumpel die Hand auf die Schulter. „Halte noch ein bisschen aus. Am besten, du legst heute Abend Hand an, sonst drehst du noch durch. Keiner verlangt von dir, dass du es dir aufsparst, bis es dir aus den Ohren kommt. Entschuldige, aber es ist so.” Er schlug ihm freundschaftlich auf die Schulter, bevor er wieder ins Auto stieg und davonfuhr.

Wahrscheinlich hat er Recht, dachte Patrick, der noch immer steinhart war. Das war schon Granit und tat bei jedem Schritt weh. Da musste er wirklich Abhilfe schaffen, denn das geht nicht mehr zurück. Aber er hatte Angst, denn das waren wirkliche Schmerzen.