Martin hatte den Arm um die Schulter seiner Verlobten geschlungen und ging mit ihr zum Auto. Dort hielt er an und schaute auf sie hinunter, dann beugte er sich zu ihr und gab ihr einen wunderbaren Kuss, der voller Versprechen war. Und das sollte auch so sein, denn Martin hatte noch eine Überraschung für sie. Es bedurfte nur eines kurzen Anrufs, den er schnell erledigte.

Evelyn hatte von all dem keine Ahnung; sie wunderte sich auch nicht über irgendwelche Anrufe. Aus diesen war eh’ nichts zu entnehmen. „Klappt das heute? ... Ja? ... Danke.” Was soll man da reininterpretieren?

Martin hatte noch immer den Arm um ihre Schulter, aber jetzt nahm er ihn runter, öffnete ihr die Autotür und ließ sie einsteigen. Dann warf er sich selber in den Sitz und warf den Motor an. Sie fuhren ein Stück, ehe Martin am Straßenrand anhielt; Evelyn schaute sich um, aber sie kannte die Gegend nicht. Plötzlich tauchte ein Seidenschal vor ihren Augen auf. Sie schaute ihn an, fragend.

Um Martins Lippen zuckte es; er versuchte krampfhaft, ein Lächeln zu unterdrücken.

Warum?

„Ich hab’ eine kleine Überraschung für dich, mehr verrate ich nicht.”, war alles, was er dazu sagte.

„Ah, der geheimnisvolle Anruf von vorhin?”, fragte sie lachend.

Er schaute sie weiter an. Wartend. Dann nickte Evelyn und Martin lächelte sie an. Danach verband er ihr die Augen mit dem Schal; sie ließ es wartend geschehen.

Nachdem der Schal fest war, lehnte sich Martin wieder in den Sitz und beobachtete sie. Dann richtete er sich wieder auf und beugte sich über sie. Er gab ihr einen glühenden Kuss, vor dem sie kurz zurückschreckte, weil sie nicht damit gerechnet hatte. Aber dann lehnte sie sich ihm entgegen und streckte die Arme aus; sie wollte sie ihm um den Hals legen, aber Martin war schneller. Er packte sie und drückte sie in den Sitz zurück. So hatte er sie in der Gewalt, was sie nach kurzem Zappeln auch nicht mehr störte. Trotzdem wölbte sie sich zu ihm und berührte ihn so. Er verschlang sie noch einmal, doch dann ließ er von ihr. Er wollte nichts vorne wegnehmen; lehnte sich zurück und fuhr nach ein paar Sekunden wieder los.

Evelyn atmete noch immer heftig. „Das zahl ich dir heim.”, war alles, was sie dazu zu sagen hatte.

Es dauerte noch zirka eine Viertelstunde, ehe er anhielt, ausstieg und ihr dann die Tür öffnete, um ihr herauszuhelfen. Evelyn stieg vorsichtig aus; es war nicht so einfach, wenn einem die Augen verbunden sind, aber sie hatte ja eine verlässliche Stütze.

Martin freute sich ungemein über seine Überraschung, als er sah, dass der Parkplatz leer war. Vorsichtig führte er sie die Treppen rauf, durch die Eingangstür.

„Hier riecht`s nach Chlor...oder täusche ich mich?”

Martin sagte nichts, blieb still, Evelyn seufzte. Er traf einen jungen Mann und dieser zeigte ihm mit Händen und Füßen, wo er seine Bombe platzen lassen konnte. Martin nickte nur, steckte ihm etwas Geld zu und ging mit Evelyn in die zugewiesene Richtung.

Evelyn ließ alles mit sich machen. Sie roch noch immer Chlor, aber jetzt mischte sich ein anderer Duft dazwischen. Ein exotischer. Sie war sehr neugierig, was er vorbereitet hatte. Endlich kamen sie zum Stehen und plötzlich konnte Evelyn wieder etwas sehen; Martin hatte ihr ohne irgendwelchen Schnickschnack einfach den Schal abgenommen. Ihre Augen waren geblendet von all der Schönheit; Martins Überraschung haute sie fast um.

Sie waren in einer Schwimmhalle und für seine Überraschung hatte er einen Whirlpool herrichten lassen. Er war sehr abgeschieden und leuchtete in einem schummrigen Ton. Überall standen Kerzen, große wie kleine, dicke wie dünne. Altarkerzen, Leuchter, Teelichter. Alles Mögliche. Im Pool selbst waren kleine Lampen eingesetzt, die einen rötlich-grünlichen Schimmer abgaben. Topfpflanzen, Palmen, duftende Exoten standen um den Pool herum und verbreiteten mitunter diesen unverwechselbaren Duft.

Evelyn schaute zu Martin empor, der sie erwartungsvoll anschaute. Sie streckte eine Hand nach ihm aus, um ihm die Wange zu streicheln. Er schloss genießerisch die Augen, bevor er sie wieder öffnete und sie anblickte. Da warf sich Evelyn in seine Arme und Martin wirbelte sie herum; es waren keine Worte vonnöten. Erst nach einer Weile drehte er sich langsamer und blieb dann stehen. Schaute sie wieder an. Er hielt sie noch immer umschlungen, sodass ihre Füße den Boden nicht berührten. Dann senkte er seinen Kopf hinunter und gab ihr einen fast scheuen Kuss, den er allerdings nach ein paar Sekunden zu einem alles Verzehrenden ausweitete. Noch immer stand Evelyn nicht auf ihren eigenen Füßen, also wollte sie es ihm ein bisschen einfacher machen und schlang ihre Beine um seine Hüften. Automatisch wanderten dadurch seine Hände zu ihrem Hintern und begann, ihn sanft zu kneten und zu streicheln. Evelyn schmiegte sich an ihn, sodass sich ihre Brüste an seinem Brustkorb plattdrückten und ihre Spitzen anfingen, sich zu verhärten.

Martin spürte diese erregenden Berührungen und ihm drohte schon fast die Kontrolle zu entgleiten. Er riss sich mühsam zusammen und konnte noch die letzten Reste seiner Selbstbeherrschung zusammenkratzen. Langsam hob er seinen Kopf und löste somit den Kuss. Er schaute ihr lange in die Augen, bevor er vorsichtig ihre Beine von seiner Taille löste und sie sanft auf den Boden stellte.

„Du bist zwar unwiderstehlich, aber ich möchte die Freude trotzdem noch ein Stückchen verlängern. Ein großes Stückchen.”, flüsterte er mit belegter Stimme. „Ich möchte dir einen unvergessenen Abend bescheren und außerdem möchte ich dich heute mal verwöhnen.” Er gab ihr einen sanften Kuss auf die bebenden Lippen, den sie nicht auszuweiten versuchte.

Evelyn war überrascht von seinem Tun, aber sie ließ ihn gewähren. Sie blieb einfach stillstehen und schaute zu ihm hoch. „Dann tu’, was du nicht lassen kannst. Du kannst alles mit mir machen, versprochen.”

Er schaute sie komisch an. „Auch, wenn es bedeutet, meine niedrigsten Fantasien und Wünsche zu erfüllen?”

„Wie lange kennen wir uns jetzt schon? Ich denke eigentlich schon, dass ich alle deine Phantasien kenne, selbst die schockierendsten.” Sie schaute ihn prüfend an. „Oder sollte es doch so sein, wie du gesagt hattest? Dass es immer noch eine Seite von dir gibt, die ich nicht kenne?”

Er nickte. „Wir haben zwar schon oft miteinander geschlafen und das in allen möglichen Stellungen, aber...” Er brach kurz ab. „Ich will es mal so sagen und denke nicht, dass ich dich beleidigen will, aber es war keine Action. Es war wunderschön, wie wir es bisher gemacht hatten. Aber alles so sanft, gut bis auf einmal. Auf der Treppe, aber das war mehr oder weniger eine Ausnahme. Verstehst du, was ich damit sagen will? Ich bin nicht böse, so wie es jetzt ist, aber ich möchte auch andere Sachen machen. Wie gesagt, niedrig und dreckig, wie man es eben nur in bestimmten Filmen sieht.” Je mehr er über seine Wünsche enthüllte, desto weniger konnte er ihr zum Ende hin in die Augen sehen.

Evelyn war für einen Moment lang doch sehr sprachlos. Sie musste das Gehörte erst einmal verdauen, weil es ihr zeigte, dass sie ihn doch nicht gut genug kannte. Sie sah ihn ein Stück lang an, aber als sie bemerkte, dass er den Blick nicht heben würde, ging sie zu ihm hin und blieb genau vor ihm stehen. Sie trat ihm fast auf die Füße.

„Sieh mich an!”, bat sie leise.

Als er nicht dergleichen tat, legte sie eine Hand an seine Wange und lenkte sie so, dass er sie ansehen musste. Er hatte einen feuchten Schimmer in den Augen und als sie ihn so ansah, da rollte ihm doch tatsächlich eine Träne über die Wange. Evelyn wischte sie sogleich fort.

„Es muss dir doch nicht peinlich sein, weil du solche Wünsche hast. Gut, sie kamen unverhofft und ich brauchte ein Stück, ehe ich diese Neuigkeit verdaut hatte, aber im Grunde genommen hatte es mich dann doch nicht schockiert. Du bist Patrick in diesem Punkt sehr ähnlich. Schau mich nicht so an! Das hatte mir Vic erzählt, als er ihr einen Antrag gemacht hatte.” Sie blickte zu ihm empor. „Ich war ehrlich schockiert, als sie mir erzählt hatte, was er mit ihr gemacht hatte.” Sie schilderte ihm kurz den Vorfall mit den Seidenschalen und dem Fesseln an der Wand und das Nehmen auf den Knien. „Aber noch mehr war ich darüber schockiert, was sie dann mit ihm gemacht hatte, weil er sie so plötzlich allein gelassen hatte, da er einen Gewissenswandel durchgemacht hatte.” Auch das erzählte sie ihm. „Und dich denke, dass deine Phantasien in die gleiche Richtung gehen. Deshalb meinte ich, dass ihr nicht sehr verschieden seid, zumindest in dem Punkt nicht.” Sie schaute zu ihm hoch und lächelte dann, als sie ein Verstehen in seinen Augen sah.

Evelyn reckte sich und gab ihm einen kleinen Kuss auf die Lippen, ehe sie weiter zu seinen Wangen wanderte, mit den Fingerspitzen über seine Augenlider strich, seine Ohren streichelte und dann mit den Händen an seinen Armen entlangstrich. Unten angekommen, schlang sie ihre kleinen Hände in seine großen und spielte mit ihnen. Dann wand sie sie wieder raus und ging weiter auf Wanderschaft. „Ich weiß, was du dir wünschst, aber mir ging es da wie Vic. Ich hatte Angst und war unsicher und nun ist sie mir sogar voraus, obwohl sie viel später angefangen hatte. Aber das ist nicht schlimm; sie ist unternehmenslustig und Patrick ist mehr als forsch, was das angeht. Sie hatte mir davon erzählt, wie er sie eigentlich davor schützen wollte, aber sie wollte ihm einen Gefallen tun und ich möchte dir jetzt auch einen Gefallen tun.” Sie kniete bereits vor ihm und schaute zu ihm hoch. Sie hatte ihn weiter gestreichelt und scheint nun auf etwas zu warten.

Martin wusste nicht, was er darauf erwidern sollte. Er war so erschüttert und doch erleichtert, dass er sie nicht schockiert hatte.

Und sie möchte ihm den gleichen Gefallen tun, wie Vic es bei Patrick getan hatte. Er wusste von dieser ereignisreichen Nacht, aber er wollte es Evelyn nicht sagen, denn dann hätte sie annehmen müssen, dass er genau das gleiche möchte. Und das möchte er auch, aber er wollte es ihr sagen und nicht durch eine Erzählung von ihr verlangen, nur damit sie genauso gut dastehen konnte wie ihre Freundin.

Martin schaute nach unten, wo Evelyn noch immer kniete. Er nickte langsam und beugte sich kurz runter, um ihr einen kleinen Kuss zu geben. „Wenn du nicht mehr magst, dann sag mir Bescheid. Ich möchte nicht, dass du zurückschreckst und Ekel empfindest, wenn wir uns das nächste Mal lieben. Bitte, das könnte ich nicht ertragen.” Er schaute ihr in die Augen und suchte nach irgendeinem Anzeichen, aber er fand dort nichts Anderes als Hingabe und Liebe. Also richtete er sich wieder auf und schaute sie fast hoheitsvoll an.

„Zieh mir die Hosen aus!”, kam dann sein leiser Befehl, als er in seine Rolle schlüpfte.

Evelyn schaute kurz zu ihm auf und nickte dann leicht. Sie machte sich daran, seinen Gürtel zu öffnen, als noch ein kurzer Befehl ertönte.

„Gib ihn mir!”

Evelyn verstand sofort und zog den Gürtel aus seinen Schlaufen, gab ihn Martin und beobachtete, wie er ihn sich ums Handgelenk wickelte und ein Stück baumeln ließ. Wie eine kleine Warnung, sollte sie nicht spuren. Sie schaute ihm noch einmal in die Augen, um nach etwas zu suchen, aber er hatte es hervorragend versteckt. Dann machte sie sich wieder an die Arbeit. Sie langte an seinen Bund und öffnete die drei Knöpfe. Da er wieder Jeans trug, wusste sie, dass er keine Shorts trug. Und wie aufs Stichwort reckte sich ihr sein Glied entgegen, als sie die Hose runterzog. Sie konnte nicht widerstehen und strich sanft darüber. Sogleich spürte sie das sanfte Streicheln des Leders, sodass sie zusammenzuckte. Sie wunderte sich kurz, denn sie hatte gespürt, dass auch er gezuckt hatte, aber er wollte wahrscheinlich die Kontrolle behalten. Typisch Mann. Ein kleines Lächeln verzog ihre Lippen, aber sie hielt den Kopf gesenkt, damit er es nicht sah.

Inzwischen hatte sie seine Hosen nach unten geschoben, sodass er in Ruhe und ohne Hast heraussteigen konnte. Und wie ein Herrscher ließ er sich das auch nicht nehmen und stieg würdevoll aus den verschlissenen und abgetragenen Jeans. Der Gürtel baumelte weiter an seinem Handgelenk, die Schnalle lag in seiner Handfläche, denn verletzen wollte er sie nicht.

Martin musste sich arg zusammenreißen, um seine Rolle weiter perfekt spielen zu können und nicht einfach über sie herzufallen, wie er es am liebsten tun würde. Er ballte die Hände zu Fäusten und zwang sich zu vollkommener Ruhe. Ein paar Mal atmete er schnell durch, bis sich sein Herzschlag beruhigt hatte.

„Mach weiter!”, kommandierte er und meinte damit: Bitte mach weiter, flüsterte er wie im Gebet. Hör jetzt nicht auf. Das könnte ich nie ertragen. Ich hätte das nie von ihr verlangen sollen. Er erleidete Höllenqualen, als sie an seinen Beinen nach oben strich, kurz seine Männlichkeit streifte und weiter zu seinem Bauch glitt. Dieser zuckte kurz bei ihrer Berührung.

Evelyn wollte sich aufrichten, aber sogleich spürte sie das Folterwerkzeug auf ihrer Schulter. Sie schaute zu ihm hoch und blieb noch immer in geknieter Stellung. „Ich wollte dir das Hemd ausziehen, weiter nichts. Ich wollte nicht weglaufen, vertrau mir!”

Martin sagte nichts, aber er nahm das Leder weg und ließ sie gewähren. Langsam stand sie auf und schaute ihn an, ließ ihn nicht aus den Augen. Mit den Händen strich sie über seine Schultern, seine Oberarme hinunter zu seinen Händen. Den Gürtel ließ sie unangetastet. Dann tasteten sich ihre Hände an seinen Flanken entlang und ergriffen den Saum des Hemdes, bevor sie es nach oben schob und seinen wundervollen Körper entblößte. Ein kurzer Schauer huschte über seinen Körper und war gleich darauf wieder verschwunden. Noch immer blieb er reglos stehen und ließ sie ihn erkunden.

Aber innerlich flüsterte er schon wieder Gebete, die sie nicht hören konnte. Bitte zieh dich noch nicht aus, dann könnte ich nicht mehr an mir halten. Dann ist es vorbei mit Rollenspielen, vorbei mit Erkundung, zumindest mit der äußeren. Bei dem Gedanken huschte ihm trotzdem ein kleines diabolisches Lächeln über die Lippen, was sie zum Glück nicht gesehen hatte.

Sie kniete sich wieder ihm zu Füßen und schaute zu ihm hoch. Er sah den Blick noch, aber dann war es zu spät. Er erkannte ihre Absicht und konnte sie nicht zurückhalten. Sie strich mit ihren Lippen über seinen Bauch, ihre Hände streichelten und zwickten seine Brustwarzen und ihre weichen und erregten Brüste strichen über seine Schenkel.

Ich kann das nicht von ihr verlangen, schoss es ihm durch den Kopf und stolperte zurück. Weg von ihren Lippen und ihren Händen. Weg von ihrem anbetungswürdigen Körper. Er atmete heftig, als er darüber nachdachte, was sie beinahe getan hätte. Er hätte nichts dagegen, aber da soll sie nicht vor ihm knien und er will nicht diese Rolle spielen, die ihm überhaupt nicht auf den Leib geschrieben ist. Er gab es auf und zeigte wieder sein wahres Gesicht. Wahrscheinlich ist er wirklich wie Patrick, denn auch er hatte im entscheidenden Moment, als Vic trotz allem Spiels, das er spielte, ihre Erfüllung fand, einen Rückzieher gemacht. Er konnte es ihr nicht antun und er wollte sich dem Genuss verweigern, selbst zum Höhepunkt zu kommen und sie auf der Strecke zu lassen. Denn es hätte bedeutet, dass er sie sich untertan gemacht hätte und das will er einfach nicht. Und aus diesem Grund wickelte er seinen Gürtel ab und ließ ihn auf den Boden fallen. Dann kniete auch er sich nieder.

Evelyn hatte sein Mienenspiel gesehen und war erstaunt, dass er das Spiel schon abbrach. Sie konnte es sich nur denken, was in seinem Kopf vorging. Dass er die gleichen Gewissensbisse wie Patrick bekommen hatte. Aber sie wusste die Gründe dafür nicht und das machte die ganze Geschichte etwas interessanter.

Da er sich noch immer nicht rührte und sie einfach nur anstarrte, beugte sich Evelyn auf den Knien nach vorn, um ihnen einen Kuss zu geben. Als sie ihn fast erreicht hatte, lehnte er sich nach hinten, soweit es seine Gelenke zuließen und das war ziemlich weit, denn sie verlor das Gleichgewicht und richtete sich wieder auf. Sie schaute ihn weiter an und auch Martin tat nichts Anderes und da wurde es Evelyn zu bunt. Sie schnappte sich den Gürtel und schlang ihn um seinen Hals, um ihn damit sanft an sich zu ziehen. Zuerst spürte sie noch einen Gegenzug, doch dann konnte sie den Gürtel wegschmeißen, denn er warf sich förmlich in ihre Arme und umschlang sie mit irrer Kraft.

Martin konnte sie nicht mehr demütigen, sie verdiente was Besseres. „Es tut mir so leid, meine Schöne. Aber ich konnte es nicht zu Ende spielen. Du hast mich so vertrauensvoll und doch stolz angesehen, da konnte ich nicht weitermachen. Ich bin wirklich wie Patrick. Du hattest vollkommen recht gehabt. Und ich finde es nicht einmal schlimm, denn es bedeutet einfach, dass ich dich unendlich liebe, dass ich dir einfach nicht zumuten konnte, vor mir zu knien, während ich mit der Peitsche über dir stehe. Ich...”, wollte er sich noch weiter entschuldigen, aber Evelyn kam ihm zuvor und gab ihm einen zarten Kuss, der sich rasch erhitzte, während es Martin auch sehr heiß wurde, denn ihre Hand ist auf einen mehr als keuschen Pfad gekommen, um mit ihm zu spielen. Dann unterbrach sie ihren Kuss, um ihm in die Augen zu sehen.

„Und wenn ich demütig und unterwürfig sein möchte, um all deine Wünsche zu erfüllen?”, fragte sie ihn leise, fast bettelnd.

„Dann kannst du das machen, aber nicht demütig und unterwürfig, sondern wild und leidenschaftlich und absolut bestimmend.” Dann gab er ihr noch einen Kuss.

Evelyn zog sich kurz zurück, um ihm noch einmal in die Augen sehen zu können. Auch sie fand dort nichts als Liebe, Leidenschaft und Wahrheit. Da richtete sie sich auf und begann, sich auszuziehen. Sie bewegte ihren Körper zu einer exotischen, imaginären Melodie, die nur sie kannte und hörte. Martin wollte noch etwas sagen, aber er schloss seinen Mund wieder. Er wollte ihr sagen, dass er eigentlich nicht mehr sehr lange warten konnte, aber dann biss er kurz die Zähne zusammen und ließ ihr den Spaß und was für ihn ein Vergnügen werden wird.

Martin beobachtete sie. Er konnte in Ruhe ihren wunderschönen Körper betrachten, fing bei ihrem Gesicht an, glitt zu ihren Brüsten, die sich schon in Erwartung zusammenzogen, verfolgte weiter eine unsichtbare Spur, die ihn zu ihrem samtenen Bauch führte. Dort blieb sein Blick ein Stück haften, liebkoste ihn, sprach in Gedanken schon mit seinen Kindern, schuf ein immerwährendes Band, das nie zerbrechen wird. Dann ging sein Blick weiter auf Wanderschaft, umriss ihre Beine, die so unendlich lang waren. Als er bei ihren Zehen angekommen war, bemerkte er, dass sie sich schon seit geraumer Zeit nicht mehr bewegte. Sein Blick schoss nach oben und da sah er, dass sie ihn auch anstarrte.

„Gefällt dir, was du siehst?”, fragte sie mit einem frechen Grinsen im Gesicht. Sie hatte es genossen, als er sie betrachtet hatte. Nur am Anfang hatte sie die Augen geschlossen gehabt, aber dann hatte sie sie kurz geöffnet und gemerkt, dass er sie beobachtete. Und das so gründlich und leidenschaftlich, dass ihr ein Kribbeln über den Körper lief.

„Genauso, wie es dir vorhin gefallen hatte, mich zu betrachten, als du mich auszogst. Trotz des Gürtels, der dich überhaupt nicht abgeschreckt hatte, um das mal mit zu erwähnen.” Er sah, wie sie rot wurde und er genoss es. Genauso wie er es genossen hatte, als sie ihn beobachtet hatte. Auch wenn sie auf den Knien war.

Evelyn kam auf ihn zu und riss ihn aus den Gedanken. Er schaute nach oben, als sie vor ihm stand. Lange schaute er nach oben, denn er wollte nicht aufstehen. Sie sollte zu ihm kommen, wenn sie es wirklich wollte. Es dauerte noch einen spannungsgeladenen Moment, aber dann hatte sie sich einen innerlichen Ruck gegeben und kniete sich zu ihm. Sie glitt gleich zwischen seine Beine, die er schon geöffnet hatte, aber mehr wegen des bequemen Sitzens, als sie ihm diese Vorführung geschenkt hatte. Jetzt stützte er sich auf seine Arme und schaute sie an. Evelyn blickte ihm genauso in die Augen, bevor sie sich vorbeugte und ihm einen wundervollen Kuss gab, den er nie vergessen würde, denn er wird sich zusammen mit dem gleich Passierten in sein Hirn einbrennen.

„Was denkst du, wie lange werden die wohl noch brauchen?”, fragte der junge Mann, als sie zusammen zum Café gingen. Martin hatte ihnen genügend Trinkgeld gegeben, sodass sie in ein Nobelrestaurant hätten gehen können.

„Keine Ahnung, wir werden es schon sehen, wenn sie wieder rauskommen. Es muss ihm auf jeden Fall eine Menge bedeuten, wenn er so viel bezahlt.”

Sie schauten sich an und hatten wohl den gleichen Gedanken, denn sie machten sofort kehrt und rannten förmlich zu dem Raum, den sie für das Paar hergerichtet hatten. Sie schlichen sich zur Tür und lunzten um die Ecke. Sie bekamen runde Augen, als sie die beiden beobachteten.

Karl beneidete Martin, als er sah, wie seine Freundin für ihn tanzte und sich dann zwischen seinen Beinen niederließ. Er zog seinen Kopf zurück, denn ein Spanner war er nicht. Und obwohl er diesen Satz immer wieder vor sich herbetete, und er wusste, dass er Martin noch etwas schuldete, konnte er sich nicht davon abhalten, noch einen Blick zu riskieren. Hätte er es nur nicht getan, denn dieses Bild wird ihn die ganze Nacht nicht loslassen.

Er riss seinen Kopf herum, schnappte sich seinen Partner und verschwand um die Ecke rum. Der andere wollte noch zuschauen, aber da gab es kein diskutieren mit Karl.

„Das ist Privatsphäre, da haben wir nichts zu suchen.” Und damit war das Thema für ihn abgehakt.

Beide hatten die kurzzeitigen Spanner überhaupt nicht mitbekommen; sie waren viel zu sehr mit ihren eigenen Gefühlen beschäftigt gewesen, als dass sie da auf ihre Umgebung achtgegeben hätten.

Evelyn hatte sich inzwischen in vertraute Gegenden geschlichen und machte sich nun daran, diese genauer zu erkunden. Noch immer kniete sie zwischen seinen Beinen, die in der Zwischenzeit immer angespannter wurden, je näher sie ihrem Ziel kam. Und da sie das noch nie gemacht hatte, dauerte es Stunden, so schien es Martin, als sie sich Stück für Stück nach unten schob.

Sie strich mit ihren Lippen über seine, während ihre Hände sich schon an seinen Brustwarzen zu schaffen machten. Sie drückte sie leicht und strich dann wieder sanft darüber. Nach einer kleinen Ewigkeit kam ihre Zunge dazu. Sie leckte und knabberte an ihnen und küsste sie wieder sanft. Währenddessen zuckte Martin zusammen, denn er hatte nicht bemerkt, dass ihre Hand weiter nach unten gekrochen ist.

Während ihre Lippen sich an seinen harten Brustwarzen gelabt hatten, sind ihre Hände nach unten gewandert. Evelyn fühlte sich wie berauscht, als sie so bei ihm kniete und spürte, wie er unter ihr erzitterte. Es gab ihr ein undefinierbares Gefühl von Macht. Macht über ihn und seine Gefühle, die sie in ihm zum Leben erweckte. Sie merkte sehr wohl, dass er sich immer mehr anspannte und fast um Erlösung bettelte, nur mit seinem Körper. Er hob ihn ihr immer wieder entgegen, aber sie presste ihn immer wieder sanft auf den Boden. Sie war noch lange nicht fertig mit ihm und wollte alles auskosten. Wollte bis zum Ende spüren, was es bedeutete, einen so leidenschaftlichen Mann an den Rand des Wahnsinns zu treiben. Und so beugte sie sich wieder über ihn und rutschte mit ihren Lippen weiter nach unten, bis sie nur noch Zentimeter vom Zentrum seiner Lust entfernt war.

Martin spürte nur noch unerträgliche Lust in sich. Er hatte alles um sich herum vergessen, hörte keine Geräusche mehr, nur noch das Dröhnen seines Herzschlags, das Pulsieren seines Blutes in den Adern. Es rauschte wie Lava durch seine Arterien und sammelte sich in den untersten Regionen, wo er Evelyns Lippen spüren konnte. Er spürte wie sie kurz verharrten, spürte ihre Zungenspitze, die über seinen Hüftknochen tanzte und dann...nichts mehr.

Er öffnete seine Augen einen Spalt breit, denn zu mehr war er nicht fähig und sah sie, wie sie ihn beobachtete. Ein lüsternes Glitzern in ihren wunderschönen Augen, ein teuflisches Lächeln in ihren Mundwinkeln und dann einen atemberaubenden Kuss, der ihn auf weitere Anschläge auf seinen Körper vorbereitete. Noch hatte er Kraft, sich auf seinen Armen abzustützen, aber er bezweifelte, dass er noch lange durchhalten würde. Und so legte er sich schon zurück und wartete. Nach einer Ewigkeit, wie ihm schien, merkte er es...ein zartes Streicheln, eine kleine Berührung, die ihn schon jetzt um den Verstand brachte.

Martin schloss die Augen und lehnte sich zurück; er wollte nur spüren und ihr die Möglichkeit geben, sich völlig unbeobachtet zu fühlen. Sie war in manchen Sachen noch ziemlich schüchtern und da gehörte eben dazu, dass sie, wenn sie ein neues Terrain erkundet, unbeobachtet sein möchte. Und so erfüllte er ihr den Wunsch und wartete. Bis er ein zartes Lecken an seiner Spitze spürte. Er zuckte kurz zusammen, aber dann riss er sich zusammen und krallte sich irgendwo fest, als er eine weitere Berührung bemerkte, die noch zärtlicher war. Er konnte es trotzdem nicht mehr aushalten und so schloss er seine Hand um ihren Kopf und krallte sich in ihrem Haar fest, um einen festen Griff zu haben, und führte sie vorsichtig nach unten, bis ihre Lippen erneut seine Spitze berührten.

Evelyn musste über seine Ungeduld lachen, was eine verheerende Wirkung auf sein bestes Stück hatte. Er wurde noch härter und dunkler, als das Blut stärker durch ihn hindurch pulsierte. Sie hörte ihn aufstöhnen und unterdrückte ein weiteres Lachen. Sie nahm seine Hand aus ihrem Haar, da sie keiner Führung bedurfte und unterwarf sich seiner Bitte. Sie schloss ihre Lippen um seine Spitze. Ihm entfuhr ein heiserer Laut, der stark an einen aus dem Urwald erinnerte. „Ja!!” Und so machte sie weiter, ihn in den Wahnsinn zu treiben.

„Oh, bitte!” Martin glitt mit einem zufriedenen Stöhnen ganz in sie, als er keinen Widerstand mehr spürte. Es war der Himmel, in dieser warmen und feuchten Höhle ihres Mundes zu sein. Da sie ihm die Hände weggeschlagen hatte, musste er ihr anders verständlich machen, nach was er sich am meisten sehnte. Und so bewegte er seine Hüften sanft auf und nieder, was sie wieder zum Lachen brachte. Sie lachte über seine Ungeduld, aber er konnte nicht anders. Sein Körper hatte die Kontrolle übernommen, er hatte keine Gewalt mehr über ihn. Er brauchte jetzt die rhythmischen Bewegungen mehr als die Luft zum Atmen.

Da er jetzt drängender wurde und sie auch seine Hüften nicht zum Schweigen bringen konnte, gab sie ihm, nach was er sich so sehnte. Nach dem sie ihn langsam und genussvoll liebkost hatte, strich sie mit ihrer Zunge über seine ganze Länge, saugte an der Spitze, nahm ihn wieder ganz in sich auf. Und das in einem ewigen Rhythmus, der so alt war wie die Zeit.

„Du lieber Himmel!!” Martin spürte, dass er langsam kam und zog seine Liebste vorsichtig von sich fort, sodass sie ihren Kopf heben musste. Ihre Augen glühten wie im Fieber und ihre Lippen waren so geschwollen, dass sie zum Küssen einluden. Und diese Einladung nahm Martin auch an, als sie ihn ansah. Evelyn war immer noch auf den Knien und beugte sich über ihn, um ihn wieder auf den Boden zu drücken. Martin kam wieder auf dem Rücken zum Liegen und beobachtete, wie sie sich über ihn beugte. Sie heckt was aus, erkannte er an ihren blitzenden Augen. Ihre Lippen berührten seine so zart, dass er fast vergangen wäre. Er erwiderte ihren Kuss, der rasch leidenschaftlicher wurde und klammerte sich an ihrer Taille fest, als er spürte, wie ihre Hand wieder nach unten kroch. „Nein, bitte nicht!” Er war noch immer mehr als nur stark erregt und kann nur mit Mühe an sich halten und dass sie jetzt das machte, brachte ihn um den Verstand.

Es brauchte nur ein paar Bewegungen, um ihn explodieren zu lassen. Sein Samen schoss in ihre Hand und irgendwie war es ihm peinlich. Er drehte seinen Kopf weg, um es nicht sehen zu müssen, aber in dem Moment hob Evelyn einen Finger und saugte langsam und genussvoll daran. Als Martin das sah, bekam er runde Augen. „Evelyn ...” Zu seinem Erstaunen hob sie noch einen Finger und leckte diesen ab, bevor sie sich über ihn beugte und ihm noch einen Kuss gab. Dann stand sie auf und lief in einem leichten Trab zum Pool, um mit einem grazilen Kopfsprung in dessen Tiefen zu verschwinden. Sie tauchte bis zum anderen Ende und kam dann wieder an die Oberfläche. Sie legte ihre Arme auf den Rand hinter sich und ließ ihre Beine vor sich hertreiben. Dann schaute sie auf und betrachtete ihn eingehend, herausfordernd.

Martin musste einen Augenblick in sich gehen, ehe er alles begreifen konnte. Sie war einfach wunderbar. Er fragte sich, warum sie anfangs so eine Scheu dagegen gehegt hatte. Es gab kein Patentrezept dafür, einen Mann auf diese Weise zu befriedigen. Man konnte es auf verschiedene Arten tun und jede hatte ihren Reiz. Er stand langsam auf, was ihm einige Schwierigkeiten bereitete und machte sich auf den Weg zum Pool, wo Evelyn mit einem lasziven Lächeln auf ihn wartete. Er stand am Rand und stützte seine Hände in die Hüften, während er sie betrachtete. Dann grinste er sie an und war mit einem Kopfsprung bei ihr.

Er tauchte zu ihr und kam direkt vor ihr aus dem Wasser, sodass ihre Beine auf seinen Schultern lagen. Sie lachte leise, als er sie aus dem Wasser hob und auf den Rand setzte. Doch dann wurde ihr Lachen zu einem genussvollen Stöhnen, als er seinen Kopf zwischen ihre Beine senkte und sie vorsichtig küsste.

„Oh Martin, was machst du mit mir?”, flüsterte sie leise. Sie wand sich leicht, als ihre Gefühle heftiger wurden.

Er spürte, wie ihre Hüften anfingen zu kreisen und zog sie wieder zu sich ins Wasser. „Der Mutter meiner zukünftigen Kinder huldigen. Dich lieben!” Dann zog er sie ganz dicht an sich ran und küsste sie, küsste sie sanft, so sanft, dass ihr die Tränen kamen. „Außerdem hatte ich dir versprochen, dich zu verwöhnen.” Martin entdeckte die erste, leckte sie sanft weg und drang dann langsam in sie ein. Selbst wenn er es schneller gewollt hätte, hätte er es nicht gekonnt, denn das Wasser bremste seine heftigen Bewegungen. Und sie liebte er sie ganz sanft, brachte sie auf einer sanften Welle zum Höhepunkt.

Als die heftigen Gefühle abgeklungen waren, umarmten sie sich und tauchten unter. Dort gaben sie sich einen wunderbaren Kuss, der alles besiegelte, was sie zusammen durchstehen wollten. Dann schwammen sie noch ein paar Bahnen, ehe sie aus dem Wasser stiegen und sich abtrockneten.

Ein Stück später kamen sie aus der Halle geschlendert, Arm in Arm und beide ein Lächeln im Gesicht, dass man nur mit einem Meisel abkriegen würde.

Als sie auf den Parkplatz schlenderten, bemerkten sie noch ein Auto, das direkt neben ihrem parkte. Bei genauerem Hinsehen sahen sie zwei Gestalten drinsitzen, die ihnen vertraut vorkamen. Und es waren genau die, als sie ausstiegen und den beiden entgegenkamen.

Patrick hatte einen Arm um Vic geschlungen und hielt sie eng an sich gepresst, als sie auf die beiden zugingen. Er fühlte sich herrlich und wenn er zu seiner Liebsten hinunterschaute, dann konnte er sehen, dass es ihr genauso ging. Sie beide sind auf einem speziellen Gebiet sehr erfinderisch geworden und da sie wussten, dass es bei den beiden sehr lange dauern würde, haben sie sich auf angenehme Art und Weise die Zeit vertrieben. Und Vic konnte sehr frech werden, wenn sie ihren Spaß haben möchte. Die Zeit ist mit jedem Tag besser geworden, seit sie zusammen sind und er freute sich auf jeden Tag, der noch kommen wird.

Allerdings freute er sich auch für Martin, denn Vic hatte ihm eine kleine Verschwiegenheit erzählt; von Evelyns Zustand. Heute hatte sie zwar die endgültige Untersuchung gehabt, aber sie hatte ihre Freundin schon einen Wink gegeben und nichts dagegen gehabt, dass es auch Patrick weiß. Im Gegenteil, denn im Grunde genommen waren sie doch schon eine kleine Familie.

Vic sah Evelyn in die Augen und erkannte da ein eigenartiges Glitzern, welches von purem Glück erzählte und einer Sache, die sie ausprobiert hatte.

„Bereit für die letzte Hürde?”, fragte sie ihre beste Freundin, nachdem sie sich umarmt hatten.

Evelyn nickte und schaute die beiden an, die auch nicht glücklicher sein konnten als sie beide. So machten sie sich gemeinsam auf den Weg. Jedes Pärchen fuhr im eigenen Wagen, man musste sich nicht einigen, wohin es gehen sollte. Jeder kannte die Strecke.